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Die Erwerbsbevölkerung altert, den Firmen fehlen Fachkräfte

Demografischer Wandel: Zwei Angebote geben Tipps – Perspektiven zur Personalplanung

Die Deutschen werden immer älter und immer weniger, der Nachwuchs fehlt. Mit dieser vereinfachten Formel lässt sich der Begriff „Demografischer Wandel“ beschreiben. Der Trend macht auch vor den Betrieben nicht halt. Firmenchefs brauchen daher Perspektiven für ihre Personalplanung. Die Kreisverwaltung Ahrweiler macht auf zwei Angebote aufmerksam, die sich mit dem künftigen Altersaufbau der Bevölkerung befassen.

„Der Demograf“, ein Service des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, liefert Basis- und Hintergrundinformationen zur Demografie. Mit Hilfe einer interaktiven Anwendung möchte das Internetportal den Umbruch im Altersaufbau der Bevölkerung erlebbar und nachvollziehbar machen. Zugleich werden Konsequenzen und Chancen aufgezeigt.

Das Portal verfügt über zwei Anwendungen: erstens den „interaktiven Demograf“ für Bevölkerungsvorausberechnungen. Zweitens hilft der „Demograf für Unternehmer“ bei der betrieblichen Altersstrukturanalyse und der Selbsteinschätzung, ob der eigene Betrieb für den demografischen Wandel gerüstet ist. Dazu gibt es hilfreiche Informationen zur langfristigen Planung: www.der-demograf.de.

Ein vom Land Rheinland-Pfalz gefördertes Projekt reagiert seit 2008 auf die demografischen Herausforderungen. In landesweit durchzuführenden Altersstrukturanalysen sollen kleine und mittelständische Unternehmen von Beratungsexperten zunächst für die demografischen Entwicklungen sensibilisiert und anschließend mit professionellen Handlungsstrategien ausgerüstet werden. Die Firmenchefs erhalten mittel- bis langfristige Perspektiven für ihre Personalplanung.

Die demografische Entwicklung führt in den kommenden 20 Jahren zur verstärkten Alterung der Erwerbsbevölkerung in den deutschen Unternehmen. Verschärft wird die Situation durch den bevorstehenden Fachkräftemangel und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Firmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen daher betriebliche Lösungen.

Das Mainzer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen finanziert das Projekt der Altersstrukturanalysen zu 100 Prozent. Dem zu beratenden Unternehmen entstehen keine Kosten. Die Arbeitsmarkt- und Organisationsberatung Gettmann ist mit der Projektdurchführung beauftragt. Kontakt: Spielesplatz 13, 54293 Trier, Alfred Gettmann, Ruf 0651 / 46329830, E-Mail info_@_gettmann.de.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.01.2009

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