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Müll im heimischen Ofen: giftig und gefährlich

Wohlige Wärme ja, Schadstoffe und Umweltverschmutzung nein

Wenn es draußen kalt wird, soll drinnen der Ofen wärmen. Immer mehr Eigenheime verfügen über Kachel- oder Einzelöfen. Verständlich bei den steigenden Energiekosten. Beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) gehen jedoch vermehrt Beschwerden und Anfragen wegen stark riechender Kamine ein. Daher gibt der AWB einige Tipps.

Ein Grund für die qualmenden und mitunter stinkenden Schornsteine: Es wird Holz verbrannt, das nicht richtig abgelagert ist. Mitunter landen feuchtes Holz oder – noch schlimmer – Abfälle in den Öfen. Das ist gefährlich für Ofen und Schornstein. Denn so entstehen aggressive Säuren, die den Kamin schädigen.

Noch problematischer ist der Schadstoffeintrag in die Umwelt, den die entstehenden Müll-Abbauprodukte verursachen. So setzen verbrennendes Papier und Pappe beispielsweise Schwermetalle, Salzsäure und Schwefeldioxid frei. Durch das Verbrennen von Plastikmaterialien können giftige Dioxine, Styrole, Flammschutzmittel und Schwermetalle in die Umwelt gelangen. Wer gestrichenes Holz oder Spanplatten verbrennt, setzt Formaldehyd, Phenole, Kohlenwasserstoffe und krebserzeugende Stoffe wie Dioxine und Furane in die Umgebung frei.

Verboten ist die Müllverbrennung im eigenen Ofen ohnehin, warnt der AWB. Wer es trotzdem macht, riskiert eine Anzeige wegen Umweltverschmutzung und unerlaubter Abfallbeseitigung.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.01.2009

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