BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Geld für Schulen und Kindertagesstätten

Konjunkturprogramm II: Kreis macht Vorschläge, Mainz entscheidet

Im Rahmen des Konjunkturprogrammes II hat das Land Rheinland-Pfalz dem Kreis Ahrweiler Budgets für die Sanierungen von Schulen und Kindertagesstätten zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus rechnet der Kreis mit einer Vielzahl von Anträgen für andere Fördertöpfe. In beiden Fällen trifft Mainz die Einzelentscheidungen, wohin welches Geld fließt.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Natürlich ist der Bedarf größer, als letztlich Gelder zur Verfügung stehen.“ Deshalb räume das Land denjenigen Projekten Vorrang ein, die beispielsweise der energiesparenden Sanierung von Gebäuden dienen.

Die Einzelheiten: Für die Sanierungen von Schulgebäuden stehen insgesamt knapp drei Millionen Euro bereit. Diese teilen sich nach Schülerzahlen auf. Der Kreis Ahrweiler erhält für die elf Schulen in seiner Trägerschaft 1,4 Millionen Euro. An die acht Kommunen werden die Beträge wie folgt verteilt: Verbandsgemeinde (VG) Adenau 235.000 Euro, VG Altenahr 147.000 Euro, VG Bad Breisig 102.000 Euro, VG Brohltal 211.000 Euro, Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler 252.000 Euro, Stadt Remagen 300.000 Euro, Stadt Sinzig 198.000 Euro, Gemeinde Grafschaft 88.000 Euro.

Für die Sanierung der Kindertagesstätten stehen kreisweit 673.000 Euro bereit. Dieses Geld kann für Projekte der kommunalen und freien Träger von Kindertagesstätten verwendet werden. Die Verteilung der Gelder für die Schulen und Kindertagesstätten wird in Kürze bei einer Sitzung der hauptamtlichen Bürgermeister besprochen. Anschließend legen die Kreisgremien eine Prioritätenliste zur Verteilung fest.

Die weiteren Anträge, die für andere Fördertöpfe eingehen dürften, fasst die Kreisverwaltung in einer Liste zusammen, die ebenfalls in den Kreisgremien beraten wird. Auch hier gilt: Die endgültige Entscheidung, welche Projekte bewilligt werden, trifft das Land Rheinland-Pfalz. Solche Fördertöpfe gelten beispielsweise für den Investitionsstock, die städtebauliche Erneuerung, die Dorferneuerung, die Sportstättenförderung, Feuerwehr und Katastrophenschutz, den Schulbau sowie kommunale Infrastrukturmaßnahmen zur Energieeffizienz und Energieversorgung.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.03.2009

<< zurück