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Kirchdaun: Trinkwasser abkochen

Das Trinkwasser in Kirchdaun darf bis auf weiteres nur in abgekochtem Zustand zum Trinken, für die Mundhygiene und zur Nahrungszubereitung verwendet werden. Auf diese Vorsichtsmaßnahme macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. Mögliche Ursache ist eine Störung im Hochbehälter Birresdorf, aus dem derzeit nur Kirchdaun versorgt wird.

Das Leitungswasser in Kirchdaun zeigt braune und milchige Färbungen auf. Diese lassen darauf schließen, dass Luft ins Trinkwassersystem eingetragen wurde und sich noch teilweise im Trinkwassernetz befindet. Durch die Verwirbelungen in den Wasserleitungen können sich Ablagerungen von den Rohrwänden lösen, die eine Färbung des Trinkwassers verursachen können. Ob das Trinkwasser auch hygienisch beeinträchtigt ist, werden die eingeleiteten Analysen zeigen. Das Wasserrohrnetz wurde vorsorglich mehrmals gespült.

Das Wasser für die Nahrungsaufnahme und -zubereitung solle mindestens zwei Minuten abgekocht und nur abgekochtes Wasser zur Zahnpflege und Mundhygiene verwendet werden, so das Kreis-Gesundheitsamt. Durch das Abkochen werde das Wasser so aufbereitet, dass es anschließend zu Nahrungszwecken, zur Zahnpflege und Mundhygiene verwendet werden könne. Zum Baden, Duschen, Geschirrspülen und Waschen könne das Trinkwasser wie bisher bedenkenlos verwendet werden.

Das Kreis-Gesundheitsamt hat den Betreiber der Anlage, die Energieversorgung Mittelrhein (EVM), aufgefordert, unverzüglich die Ursache für die Verunreinigung zu klären und Abhilfe zu schaffen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.03.2009

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