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Schweinepest bei Wildschwein in Leimbach festgestellt

Strenge Auflagen in Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr – Für Menschen ungefährlich

Das Virus der Wildschweinpest ist bei einem Wildschwein im Jagdrevier Leimbach in der Verbandsgemeinde Adenau festgestellt worden. Der Virustyp wird zurzeit bestimmt. Weil die beiden Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr ohnehin als von der Schweinepest gefährdetes Gebiet eingestuft sind, muss das dortige Impfgebiet zunächst nicht ausgeweitet werden. Die dort bereits geltenden strengen Auflagen bleiben längere Zeit bestehen.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler weiter meldet, wurden alle anderen Flächen im AW-Kreis im März 2007 in ein so genanntes Monitoring-Gebiet übergeleitet. Die Schweinepest beim Wildschwein ist für Menschen ungefährlich, kann aber in landwirtschaftlichen Betrieben zu Ansteckungen und damit zu Schäden führen.

In den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr gelten weiter die strengen Auflagen. Dort müssen die Jäger jedes erlegte Stück Schwarzwild beproben und in eine Wildsammelstelle einhängen. Erst nach Erhalt der Untersuchungsergebnisse können sie über die Wildschweine verfügen. Auch die Schweine haltenden Betriebe in diesem gefährdeten Gebiet müssen die bisherigen Untersuchungen fortsetzen.

Die weniger gefährdeten Regionen im Kreis Ahrweiler außerhalb der beiden Verbandsgemeinden gelten seit 1. März 2007 als Monitoring-Gebiet. In diesen Revieren müssen von allen Wildschweinen zwei Proben – ein Stück Milz und Blut (“Schweiß“) – entnommen und an das Landesuntersuchungsamt Koblenz geschickt werden. Die dortigen Jäger können sofort über ihr erlegtes Wild verfügen. Auch die Landwirte können in den meisten Teilen des Kreisgebiets ohne Untersuchungen und entsprechende Meldungen mit ihren Schweinen handeln.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.03.2009

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