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AW-Kreis: reich an Wald, überreich an Wild

Landrat Pföhler trifft neuen Vorsitzenden Albrecht Freiherr von Boeselager

Neue Führung, bewährte Zusammenarbeit: Der Kreis Ahrweiler und der Kreiswaldbauverein Ahrweiler wollen auch in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das haben Landrat Dr. Jürgen Pföhler und der neue Vorsitzende des Waldbauvereins, Albrecht Freiherr von Boeselager, sowie Waldbauverein-Geschäftsführer Bernd Schiffarth bekräftigt.

Mehr als die Hälfte der Kreisfläche bestehe aus Wald. Mit 52 Prozent Waldanteil liege der AW-Kreis deutlich über dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt (42 Prozent). Die drei Gesprächspartner waren sich einig: Der Wald sorge für viele Arbeitsplätze, schaffe wohnortnahe Erholungsmöglichkeiten und kurbele den Tourismus an.

Der Anstieg der Energiepreise habe die Nachfrage nach Brennholz und Hackschnitzel enorm erhöht. Boeselager sprach von einem „wahren Boom“. Obwohl sinkende Holzpreise derzeit zu Einbußen führten, hätten viele Waldbesitzer den Wert ihres Waldes wiederentdeckt. Dazu meinte Pföhler: „Die Vermarktung von Brennholz, die der Waldbauverein forciert, passt in die Philosophie des Kreises Ahrweiler, auf erneuerbare Energien zu setzen.“ Zugleich warnte Boeselager vor Waldschäden durch übergroße Wildpopulationen.

Der neue Vorsitzende hat die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Philipp Freiherr von Boeselager angetreten. „Die Waldwirtschafts- und Forstpolitik wurde maßgeblich durch Philipp Freiherr von Boeselager geprägt. Ich bin sicher, dass sein Sohn diese Arbeit erfolgreich weiterführen wird“, bekam Albrecht Freiherr von Boeselager die besten Wünsche des Landrats mit auf den Weg.

Der Kreiswaldbauverein Ahrweiler e.V. ist ein Zusammenschluss von mehr als 1.600 Waldbesitzern mit rund 9.000 Hektar Wald. 44 Prozent dieser Fläche befinden sich im Privatwaldbesitz.

FOTO: Bernd Schiffarth (v.l.), Albrecht Freiherr von Boeselager und Dr. Jürgen Pföhler.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.04.2009

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