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Obere Ahr-Hocheifel: Ausstellung wandert nach Adenau

Das umfangreichste Naturschutzvorhaben des Kreises Ahrweiler

Die Wanderausstellung zum Projekt Obere Ahr-Hocheifel ist jetzt im Rathaus der Verbandsgemeinde Adenau zu sehen. Dort stehen die Schautafeln bis Ende Juni. Anschließend geht ihre Reise durch den Adenauer Raum weiter.

Bei der „Oberen Ahr-Hocheifel“ handelt es sich um das umfangreichste Naturschutzvorhaben des Kreises Ahrweiler. Das Gewässer-Randstreifenprojekt verfolgt das Ziel, die Oberahr und sämtliche Zuflüsse einschließlich ihrer Auen zu schützen und in ihrer natürlichen Entwicklung nachhaltig zu sichern. Weitere Vorteile neben der Ökologie entfalten sich in der Landwirtschaft, beim Hochwasserschutz und im Tourismus. Das Kerngebiet umfasst nahezu alle im Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau vorkommenden Fließgewässer und Auenbereiche und ist knapp 3.500 Hektar groß.

Die Ausstellung, die Bürgermeister Hermann-Josef Romes jetzt von Projektleiter Dr. Jochen Mölle in Empfang nahm, umfasst zehn Tafeln. Texte, Fotos und Grafiken erläutern Ziele, Maßnahmen, positive Nebeneffekte und Rahmenbedingungen des Vorhabens. Beschrieben werden die wichtigsten Lebensräume, die Ökologie der Wandertiere in den Bächen, die Notwendigkeit der Barrierefreiheit oder die negativen Folgen intensiver Auennutzung durch den Menschen.

Derzeit läuft die Planungsphase des Projekts. Die Umsetzungsphase soll 2011 beginnen. Die dann vorzunehmenden Maßnahmen betreffen unter anderem den Grunderwerb, den Wasserbau, die Waldumwandlung oder die Wiederherstellung von Grünland – und das alles nach dem Freiwilligkeitsprinzip. Grundstücksbesitzer können ihre Flächen an den Kreis verkaufen, müssen aber nicht. Internet: www.obere-ahr-hocheifel.de.

FOTO: Die Zukunft von Oberer Ahr und Hocheifel gemeinsam im Blick: Projektleiter Dr. Jochen Mölle (l.) und Bürgermeister Hermann-Josef Romes.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.05.2009

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