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Kapelle als Kulturdenkmal: Herschbroich handelt

Fassade und Vorplatz werden erneuert – Kreis hilft – Landrat Pföhler: „Ehrenamt lohnt sich – besonders im Kreis Ahrweiler“

Wind und Wetter haben der Katholischen Kapelle St. Maternus in Herschbroich mit den Jahren stark zugesetzt. Die Fassade und der Vorplatz müssen erneuert werden. Die Herschbroicher erledigen dies überwiegend selbst, in Eigenleistung. Außerdem hat das historische Gebäude einen hohen Wert für die Dorfgemeinschaft. Aus diesen beiden Gründen hilft der Kreis Ahrweiler der Ortsgemeinde mit einem Zuschuss aus seinem Förderprogramm Ländlicher Raum.

Bei geplanten 10.330 Euro Gesamtkosten, von denen 5.200 Euro ehrenamtlich, also unentgeltlich geleistet werden, ist ein Kreiszuschuss von 3.100 Euro möglich. Den entsprechenden Bewilligungsbescheid überreichte Landrat Dr. Jürgen Pföhler jetzt an Ortsbürgermeisterin Monika Korden und Jürgen de Temple, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Adenau. „Ehrenamt lohnt sich – besonders im Kreis Ahrweiler“, betonte der Landrat im Beisein von Bürgern aus Herschbroich, der knapp 300 Einwohner zählenden Gemeinde in der Nordschleife des Nürburgrings.

Was ist zu tun an und vor der Kapelle? Tür und Fenstereinfassungen, das Kreuz und die Fassade werden gereinigt, grundiert und mit neuem Anstrich versehen. Das Podest und die Stufen werden instandgesetzt, der Bruchsteinsockel der Kapelle mit Mörtel ausgebessert. Die Steinstufen und das Podest vor dem kleinen Gotteshaus werden neu versetzt und verfugt. Zwischen Kirche und Heimatmuseum entsteht ein Gehweg mit Treppe.

Die Kapelle St. Maternus ist in der Denkmalliste Rheinland-Pfalz als Kulturdenkmal erfasst. Im vorigen Jahr fand eine Ortsbesichtigung mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe statt (Landesdenkmalamt). Dabei wurde eine denkmalgerechte Vorgehensweise vereinbart: Am Gebäude darf keine Hochdruckreinigung vorgenommen und die Natursteinteile dürfen nicht imprägniert werden. Fassade und Holzwerk können mit atmungsaktiven Farben gestrichen werden, die Fensterlaibungen bleiben unbehandelt. Fugen im Sockelbereich sind mit Trasskalk zu erneuern. Einzelne stark zurückgewitterte Steine können ausgetauscht werden.

Infos zum Förderprogramm Ländlicher Raum: Kreisverwaltung Ahrweiler, Abteilung Bauen, Raymund Pfennig, Wilhemstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-443, Fax /975-530, E-Mail: raymund.pfennig@kreis-ahrweiler.de, Internet: www.kreis-ahrweiler.de („Verwaltung online“, „Bauen und Verkehr“, „Förderung Ländlicher Raum“).

FOTO: Historisch – und bald neu: die Kapelle in Herschbroich.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.05.2009

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