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Kreis für Kreisel am „Deutschen Eck“

Landrat Pföhler wendet sich an Landesbetrieb – Kreuzung mit Unfallgefahren

Für die baldige Planung zum Bau eines Kreisels am „Deutschen Eck“ zwischen Kirchdaun, Bengen, Gimmigen und Nierendorf setzt sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) ein. In einem Schreiben an LBM-Leiter Bernd Cornely führt der Landrat mehrere Argumente ins Feld. Das wichtigste: Die jetzige Kreuzung führe zu Unfallgefahren.

Die Beiräte der vier anliegenden Orte hätten sich dafür ausgesprochen, dass die beteiligten Straßenbaulastträger die bestehende Kreuzung der Landesstraße 80 und der Kreisstraße 39 durch einen Kreisverkehr ersetzen mögen. Es sei zu erwarten, so der Landrat, dass der Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Gemeinderat Grafschaft die einstimmigen Beschlüsse der Ortsbeiräte aufgreifen und den Kreisverkehrsplatz gegenüber dem Land Rheinland-Pfalz und dem Kreis Ahrweiler fordern.

„Die erforderlichen Grundstücke befinden sich in öffentlicher Hand, was eine Realisierung vereinfachen dürfte“, nennt Pföhler einen weiteren Vorteil. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler beginne im kommenden Jahr mit den Arbeiten für ein Regenrückhaltebecken direkt am Deutschen Eck. Auf der Dammkrone werde gleichzeitig ein Teilstück der geplanten Radwegetrasse zwischen Kirchdaun und Gimmigen angelegt.

Der Kreis Ahrweiler habe beim Ausbau der K 39 bereits ein Teilstück des Radwegs von der L 80 bis Kirchdaun errichtet. Wenn der Radweg in Richtung Gimmigen fortgeführt werde, erhöhe der Kreisel die Verkehrssicherheit für Radfahrer deutlich.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.06.2009

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