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Schlichte Bauformen, moderne Formensprache, attraktive Ortsbilder

Kreis Ahrweiler setzt sich für „Regionale Baukulturen“ ein – Neue Schrift erschienen – Neubaugebiete an historische Ortskerne anbinden

Mit der zweiten Ausgabe der Schriftenreihe „Regionale Baukulturen“ setzt der Kreis Ahrweiler einen weiteren Akzent bei der Förderung des Ländlichen Raums. Als „Ratgeber 2“ ist jetzt die Broschüre „Neubauen und Sanieren“ erschienen. Der 150 Seiten starke Bildband richtet sich an Hauseigentümer, Bauherren, die Räte in den Dörfern und Städten sowie weitere Interessierte.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Die Förderung der regionalen Baukultur ist für den Kreis Ahrweiler ein besonderes Anliegen. Mit der Entwicklung einer modernen, regionalen Baukultur erreichen wir attraktive Ortsbilder, in denen sich junge Familien wohlfühlen und damit dem Ländlichen Raum eine Zukunft geben.“

Nach dem 2007 erschienenen „Ratgeber 1“, der sich auf das Renovieren alter Gebäude konzentrierte, folgt nun also der Schwenk auf „Neubauen und Sanieren“. Konzipiert wurde die Schrift, die zahlreiche Farbfotos und Erläuterungen enthält, von Angelika Petrat, die in der Kreisverwaltung für die Dorferneuerung zuständig ist, und ihrer Architektenkollegin Nina Porz. Diplom-Ingenieurin Petrat: „In den meisten Neubaugebieten sind die regionaltypischen Häuser verschwunden. Die Frage stellt sich daher: Wie kann man Neubaugebiete architektonisch an die historischen Ortskerne anbinden?“

Ein Streifzug durch die Baugeschichte des Kreises Ahrweiler und der Eifel arbeitet zentrale Merkmale heraus, wie das regionaltypische Haus aussieht: mit schlichtem Baukörper ohne Vorsprünge und Einschnitte, einfachem Satteldach ohne Überstand sowie Fenster in meist stehenden Formaten. An dieses historische Bauprinzip knüpft der neue Ratgeber an und sucht nach einer modernen Formensprache. So entstehen Vorschläge, dass es sehr wohl eine Verbindung geben kann zwischen historischen, schlichten Bauformen einerseits und großzügigen, lichtdurchfluteten Neubauten andererseits. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind, belegt mit Fotos und Zeichnungen, vielfältig.

Weitere Kapitel der Broschüre befassen sich mit der Schließung von Baulücken (Wie lassen sich benachbarte Häuser einander anpassen?), der Bedeutung von Farben oder der Sanierung von Häusern, die zwischen den 50er und 80er Jahren gebaut wurden.

Die Broschüre kann bestellt werden bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, Bauamt, „Ratgeber Renovieren“, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad-Neuenahr-Ahrweiler, info@kreis-ahrweiler.de. Im Internet: www.kreis-ahrweiler.de, „Verwaltung online“, „Bauen & Verkehr“, „Dorferneuerung“, „Ratgeber“.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 19.06.2009

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