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Aktion für Kindergesundheit und Kinderschutz im Endspurt

Kinderärztin informierte Eltern – Fotowettbewerb für Kindertagesstätten

Im Rahmen der Aufklärungsaktion „Ich geh´ zur U! Und Du?“, die Kindergesundheit und Kinderschutz stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken soll, hat die Kinderärztin des Kreis-Gesundheitsamts Ahrweiler, Dr. Gerda Wild, gemeinsam mit Holger Lind vom Kreis-Jugendamt eine erste Bilanz gezogen. „Viele Eltern sind wieder sensibilisiert und erkennen die Bedeutung der U-Untersuchungen – das ist eine erfreuliche Erkenntnis“, waren sich die beiden bei einer Informationsveranstaltung im Katholischen Kindergarten Adenau einig.

Dort referierte die Kindermedizinerin in Diensten des Kreises Ahrweiler über die normale kindliche Entwicklung und die Zielsetzung der Früherkennungsuntersuchungen. Zugleich unterbreitete Dr. Wild Vorschläge, wie Eltern ihre Kinder im täglichen Miteinander fördern können. Das reicht von Seh- und Hörtests bei Kleinkindern bis zum Sprachverständnis bei älteren Kindern.

An der bundesweiten Aktion „Ich geh´ zur U! Und Du?“ beteiligen sich 30 Kindertagesstätten im Kreis Ahrweiler. Die Kreisverwaltung, in der das Jugendamt und das Gesundheitsamt die Fäden in der Hand halten, hatte die Anmeldungen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln auf den Weg gebracht. Zentrale Zielgruppe sind die Eltern: Sie sollen die Wichtigkeit der U-Untersuchungen einsehen und dazu motiviert werden, diese mit ihren Kindern freiwillig in Anspruch zu nehmen. Das wichtigste Bindeglied zwischen dem Kreis und den Eltern sind die Kindertagesstätten.

Die insgesamt zehn U-Untersuchungen – U1 bis U9 plus die neue U7a – sind nach Altersstufen gestaffelt. Sie dienen unter anderem dazu, Entwicklungsstörungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen von Kindern frühzeitig zu diagnostizieren. Bleiben beispielsweise Hör- und Sehstörungen unerkannt und somit unbehandelt, erschwert dies die Teilnahme der Kinder am gesellschaftlichen Leben und speziell am Schulunterricht.

Die Teilnahme an den U-Untersuchungen sinkt nach Angaben der BZgA mit zunehmendem Alter der Kinder, nämlich ab dem zweiten Lebensjahr bis zum Vorschulalter. Das müsse sich ändern.

Die Aufklärungskampagne, bei der kreisweit 3.300 Broschüren verteilt wurden, läuft noch bis Ende Juli. Endspurt also. Mit Blick auf den bevorstehenden Abschluss macht die Kreisverwaltung auf einen Fotowettbewerb der Bundeszentrale aufmerksam. Dabei können die Kindertagesstätten mitmachen und originelle Fotos von Kindern in den Werbe-T-Shirts der U-Aktion einreichen. Ansprechpartner im Jugendamt ist Koordinator Holger Lind. – Kontakt und Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-361, Holger.Lind@kreis-ahrweiler.de; www.ich-geh-zur-u.de.

FOTOS:
[Logo]: Im Slogan „Ich geh´ zur U! Und Du?“ steckt eine Aussage und eine als Frage gestellte Aufforderung. Zentrale Zielgruppe sind die Eltern.
[Kindergruppe]: Gute Aussichten haben Kinder, die von ihren Eltern zu den U-Untersuchungen gebracht werden.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.07.2009

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