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AWB stellt eine Herde neuer Mitarbeiter ein

Burenziegen pflegen Oberfläche der Ex-Deponie

Weil die frühere Mülldeponie des Kreises Ahrweiler in Niederlützingen mehr und mehr verbuscht, muss eine Lösung her. Was also tun gegen ständig wachsende Gräser und Sträucher? Zumal diese sich mit ihren Wurzeln immer tiefer in den Boden graben und in die Wasserhaushaltsschicht eindringen.

Diese Schicht schützt den Deponiekörper. Unterhalb des Mutterbodens befindet sich ein zwei Meter starkes Dichtungspaket, das verhindert, dass Regenwasser in die Tiefe dringt und die Reststoffe der jahrzehntealten Abfälle ausschwemmt. Mit schwerem Gerät hätten die Planer im Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) keine Chance gegen Ginster & Co. gehabt. Denn die Bodenoberfläche muss locker bleiben. Die Lösung: Die AWB-Planer stellten neue Mitarbeiter ein, und zwar gleich eine ganze Herde. Die neuen Kollegen sind genügsam, ihr Gehalt ist bescheiden. Burenziegen sind es, die seit einigen Tagen ihren Dienst verrichten. Ihr Lohn: saftiges Grün und die herrliche Aussicht von einem Berg, der aus dem Müll der Menschen besteht und zwischen den Höhen des Brohltals und des Rheintals emporragt. Tatkräftig angepackt hat der Jugend-Hilfe-Verein, der den Zaun aufstellte.

FOTO: Zwei Gruppen von Mitarbeitern des Abfallwirtschaftsbetriebs: die einen vor, die anderen hinter dem Zaun.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.07.2009

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