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Erster Fall von „Schweinegrippe“ im Kreis Ahrweiler

Im Kreis Ahrweiler gibt es den ersten Fall der Neuen Grippe mit dem pandemischen Grippevirus Influenza A/H1N1, die auch als „Schweinegrippe“ bekannt ist. Der Labornachweis der Viruserkrankung einer Patientin aus Remagen wurde dem Kreis-Gesundheitsamt am Dienstag übermittelt.

Die Erkrankte sei am Wochenende von einer Reise aus den USA zurückgekehrt und befinde sich in häuslicher Isolierung. Die Patientin sei bereits wieder auf dem Weg der Besserung. Es gebe zurzeit keine Hinweise auf Ansteckungen weiterer Personen. Durch eingeleitete Infektionsschutzmaßnahmen wie Quarantäne und Medikation solle eine Ausbreitung der Erkrankung verhindert werden, so das Gesundheitsamt.

Influenzaviren jeglicher Art werden vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen. Insbesondere beim Niesen oder Husten können Erreger auch auf die Hände gelangen und dann durch direkten Kontakt oder etwa über die Hände weiterverbreitet werden. Daher wird insbesondere häufiges Händewaschen sowie das Niesen und Husten in den Ärmel statt in die Hand empfohlen.

In Europa wurden bisher fast ausschließlich milde Krankheitsverläufe der Neuen Grippe festgestellt. Die Symptome sind ähnlich wie bei saisonaler Influenza: vor allem Fieber, Atemwegsbeschwerden und Gliederschmerzen. Bei diesen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, rät das Gesundheitsamt.

In Rheinland-Pfalz sind bisher 25 bestätigte Fälle bekannt. Die Gesundheitsämter und Landesbehörden erfassen jeden Verdachtsfall, um die Weiterverbreitung der Erkrankung genau zu beobachten und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.

Weitere Informationen gibt es auf der Hompage des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums Ministeriums www.masgff.rlp.de und des Robert Koch-Instituts www.rki.de/influenza.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.07.2009

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