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Landrat weist Kritik der Landesgrünen zurück

Rodeo am Nürburgring: Kreisverwaltung hatte Bullenreiten bereits im Vorfeld verboten

In der Diskussion um die Veranstaltung „American Rodeo“ im Rahmen des Truck-Grand-Prix am Wochenende am Nürburgring weist Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Kritik der Sprecherin der Landesgrünen zurück, er hätte im Aufsichtsrat der Nürburgring GmbH früher darauf hinwirken sollen, dass die Veranstaltung „Bullenreiten“ untersagt wird. Diese Kritik sei nicht nachvollziehbar.

Zum einen hätten die Grünen selbst initiativ werden und sich direkt an den Rodeo-Veranstalter wenden können, so der Landrat. Die Kreisverwaltung Ahrweiler jedenfalls habe das Bullenreiten bereits im Vorfeld untersagt, bevor die öffentliche Diskussion darüber entstanden sei.

„Zum zweiten müssten die Landesgrünen eigentlich die Kompetenzen des Aufsichtsrates einer überwiegend landeseigenen Gesellschaft kennen“, betont Pföhler weiter. Es sei nicht Aufgabe des Aufsichtsrates, 200 bis 300 Einzelveranstaltungen der Nürburgring GmbH pro Jahr zu beaufsichtigen. Operative Geschäfte wie die Überwachung und Durchführung von Veranstaltungen sei Aufgabe der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat genehmige den allgemeinen Etat für Veranstaltungen. Landrat Pföhler erwartet künftig, „dass die Landesgrünen sich zunächst sachkundig machen, ehe sie unqualifizierte Kritik an den Aufsichtsgremien üben.“

Die Kreisverwaltung hatte das Bullenreiten als eine Disziplin der Veranstaltung bereits in der Vorwoche gegenüber dem Rodeo-Betreiber aus Hessen verboten. Andere Disziplinen, beispielsweise Vorführungen mit Pferden ohne Flankengurt, sind erlaubt. Der Rodeo-Betreiber hat beim Verwaltungsgericht beantragt, die Verfügung der Kreisverwaltung aufzuheben. Mit dem Ergebnis des Gerichts ist bis Freitag zu rechnen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.07.2009

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