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Gerichte bestätigen Kreisverwaltung und untersagen Bullenreiten ebenfalls

Das Bullenreiten bei der Rodeo-Veranstaltung beim Truck-Grand-Prix bleibt verboten. Das Verwaltungsgericht Koblenz hat den Antrag des hessischen Veranstalters abgelehnt, der das entsprechende Verbot der Kreisverwaltung Ahrweiler aufheben lassen wollte. „Damit wird bestätigt, dass wir mit unserer fachlichen Einschätzung zugunsten des Tierschutzes richtig liegen“, begrüßte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Beschluss des Verwaltungsgerichts.

Am Freitag, 24. Juli, hatte der Rodeo-Veranstalter gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) eingelegt. Das OVG hat diese Beschwerde zurückgewiesen. Es bleibt also dabei: Das Bullenreiten ist untersagt.

Die Kreisverwaltung hatte das Bullenreiten, das beim „American Rodeo“ im Rahmen des Truck-Grand-Prix am Wochenende am Nürburgring stattfinden sollte, als eine Disziplin bereits in der Vorwoche verboten. Andere Disziplinen, beispielsweise Vorführungen mit Pferden ohne Flankengurt, sind erlaubt. Grundlage ist das Tierschutzgesetz des Bundes und eine entsprechende Weisung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz aus dem Jahr 2005. Die Kreisverwaltung überwacht die Veranstaltung.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.07.2009

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