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„Wie können Unternehmen vom RAC profitieren?“

Landrat und FH-Vizepräsident appellieren an Firmen – Spezial-Schrift vorgestellt – Umfangreiche Laborausstattung nutzen

Unternehmen in der Region können – und sollen – das Expertenwissen, die technische Ausstattung und das hohe Dienstleistungsangebot der Fachhochschule RheinAhrCampus (RAC) in Remagen noch intensiver nutzen. In diesem Appell sind sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Professor Dr. Jens Bongartz, Vizepräsident Forschung der Fachhochschule Koblenz, einig.

Die Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung Ahrweiler haben gemeinsam mit dem RAC eine Broschüre erstellt, die sich speziell an Firmen richtet, entsprechende Fakten auflistet und Ideen für Kooperationen liefert. Landrat Pföhler und Vizepräsident Bongartz stellten die Veröffentlichung jetzt der Presse vor. Titel: „Wie können Unternehmen vom RAC profitieren?“

Der Landrat: „Die steigenden Anforderungen der Arbeitswelt an die Arbeitnehmer von morgen stellen zunehmende Herausforderungen an die Bildung. Gerade der RheinAhrCampus als Bestandteil der FH Koblenz nimmt eine wichtige Brückenfunktion zwischen Schule und Beruf ein. Die Wirtschaft kann von dem engen Schulterschluss mit der FH bestens profitieren.“

Professor Bongartz sagte, die beiden in Remagen ansässigen Fachbereiche „Betriebs- und Sozialwirtschaft“ sowie „Mathematik und Technik“ böten mit ihren vielfältigen Studiengängen ein breites Angebot an Expertise. Zahlreiche erfolgreiche Kooperationen zwischen dem RheinAhrCampus und der Wirtschaft belegten die Effizienz und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Konkret: Unternehmen können am RAC Voruntersuchungen und Machbarkeitsanalysen, Prototypentwicklungen, technische Beratungen sowie technische Gutachten in Auftrag geben. Dazu steht die umfangreiche Laborausstattung aus den Studiengängen Medizintechnik und sportmedizinische Technik, Mess- und Sensortechnik sowie Optik und Lasertechnik zur Verfügung. In den vergangenen drei Jahren wurden erfolgreiche Projekte wie die optisch glasfasergestützten Drehkoppler mit der Firma Morgan-Rekofa (Antweiler) entwickelt. Für diesen Prototyp gab es 2006 den Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz.

„Wir ermutigen die Unternehmen nachhaltig, mit dem RheinAhrCampus Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktivitäten zu finden“, erklärte Pföhler. Mit der neuen Broschüre liege eine fundierte Informationsgrundlage vor.

Die Schrift wurde von der Kreisverwaltung an rund 1.400 Betriebe im Kreis Ahrweiler versandt. Sie stellt eine Sonderausgabe der regelmäßigen AW-Wirtschaftsinfo dar, mit der sich die Wirtschaftsförderer an Unternehmen richten. Darüber hinaus kann die Broschüre bei der Kreisverwaltung angefordert werden: Ruf 02641/975-481, Fax 02641/9757481, E-Mail tino.hackenbruch@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.09.2009

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