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Alte Medikamente: Restmüll nein, Toilette nein, Apotheke meistens nein

Ausrangierte Pillen und Pasten gehören zum Schadstoffmobil – Service kostenlos

Die Rückgabe von Altmedikamenten bei Apotheken ist schwieriger geworden. Grund: Das bislang gut funktionierende Rücknahmesystem der Apotheken wurde weitgehend eingestellt, da es für den Systembetreiber nicht mehr rentabel war. Im Kreis Ahrweiler ist das kein Problem. Denn hier war und ist die Annahme von Altmedikamenten fester Bestandteil der Schadstoffsammlung. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) nennt Einzelheiten.

Alte Pillen und Pasten gehören weder in die schwarze Restmülltonne noch in die Toilette. Das Material muss als Problemabfall entsorgt werden. Altmedikamente können, wie seit Jahren, auch künftig kostenlos abgegeben werden, und zwar über zwei Wege: erstens über die mobilen Schadstoffsammlungen, zweitens beim Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ (AWZ) in Niederzissen. Zur Erinnerung: Das Schadstoffmobil fährt zwei Mal im Jahr durchs Kreisgebiet und hält an öffentlichen Stellen. Termine und Orte stehen im Abfall-Ratgeber (Seiten 18 bis 20).

Warum die ausrangierten Tabletten und Pulver nicht in die schwarze Restmülltonne dürfen? Weil der Restmüll aus dem Kreis Ahrweiler einer mechanisch-biologischen Verwertung zugeführt und zu Trockenstabilat verarbeitet wird. Dort bereiten die alten Pillen aber Probleme. Noch Fragen? Die Abfallberater des AWB helfen gern: Ruf 02641/975-222 und /975-444.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.09.2009

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