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Himmelslaternen sind verboten

Partygags können sich in fliegende Brandsätze verwandeln – 5.000 Euro Strafe

Feiern und Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz müssen künftig ohne einen modischen Partygag auskommen: Der Gebrauch von fliegenden, durch Kerzen angetriebene Lampions, so genannte Himmelslaternen, ist verboten. Beim Rückfall auf die Erde können sich die fliegenden Feuerkerzen in gefährliche Brandsätze verwandeln.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler meldet, hat sich die Mainzer Landesregierung zu der entsprechenden Verordnung entschieden. In anderen Bundesländern war es zu schweren Brandunfällen mit den Himmelslaternen gekommen. Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher begrüßt diese Entscheidung: „Einmal entzündet, wird die Himmelslaterne unkontrollierbar. Wir können keinen Einfluss darauf nehmen, wo die Feuerquelle landet“, so Schumacher. Die Flugzeit eines Ballons betrage im Schnitt 20 bis 30 Minuten.

Eine weitere Gefahr besteht, wenn der Wind die Himmelslaterne gegen ein Gebäude drückt und sie vorzeitig zur Landung bringt. Bei solch ungeplanten Abstürzen ist es wahrscheinlich, dass der Brennstoff noch nicht verbraucht ist und die offene Wärmequelle weiterbrennt. Mögliche Folge sind Wald- und Flächenbrände.

Abschließende Warnung aus dem Kreishaus: Wer sich nicht an das Verbot hält, riskiert eine Geldbuße bis 5.000 Euro.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.09.2009

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