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Zwei Naturschutzgroßprojekte, ein gemeinsames Ziel

Adenauer Landwirte besuchen Kollegen in Blankenheim - Infofahrt am 10. November

Das Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr–Hocheifel“ ist das bislang umfangreichste Naturschutzvorhaben des Kreises Ahrweiler und soll wertvolle Lebensräume entlang der oberen Ahr und ihrer zahlreichen Zuflüsse langfristig sichern. Neben der Ökologie entfalten sich dabei auch Vorteile für die Landwirtschaft, beim Hochwasserschutz und im Tourismus. Der Kreis Ahrweiler lädt daher am Dienstag, 10. November, alle interessierten Landwirte aus der Verbandsgemeinde Adenau zu einer kostenlosen Informationsfahrt nach Blankenheim ein, in das benachbarte Projektgebiet „Ahr 2000“.

Das vor fünf Jahren mit großem Erfolg abgeschlossene Projekt „Ahr 2000“ kann dem laufenden Projekt „Obere Ahr–Hocheifel“ als wichtige Orientierungshilfe dienen. Die Ziele und die Voraussetzungen dieses bereits abgeschlossenen Projektes sind nahezu identisch mit jenen des Projektes in Adenau. Beide sind Teil eines Bundesförderprogramms, das den Namen „chance natur“ trägt. Die Landwirte aus der Verbandsgemeinde Adenau erhalten durch Erläuterungen und Diskussionen mit „Gleichgesinnten“ aus dem Nachbarkreis detaillierte Informationen zu den Auswirkungen eines solchen Projektes aus erster Hand.

Die Bereisung am 10. November startet mit einer kurzen Einführung um 10 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau, Kirchstraße 15. Anschließend geht es mit einem Bus weiter nach Ripsdorf. Nach ersten Informationen zu dem abgeschlossenen Projekt „Ahr 2000“ besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. Spätestens um 16 Uhr wird der Bus wieder zurück in Adenau sein. Die Teilnahme ist kostenlos, Verpflegungskosten können nicht übernommen werden.

Das Naturschutzvorhaben „Obere Ahr–Hocheifel“ des Kreises Ahrweiler erstreckt sich in seinem 3.287 Hektar großen Kerngebiet auf nahezu alle in der Verbandsgemeinde Adenau vorkommenden Fließgewässer und Auenbereiche. Seit Ende 2007 befindet sich das Projekt in der Planungsphase, ab 2011 beginnt die Umsetzung. Planung und Abstimmung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort.

Anmeldungen nimmt die Kreisverwaltung Ahrweiler bis zum 5. November entgegen. Ansprechpartnerin ist Heike Schüller, Ruf 02641/975-308, E-Mail: heike.schueller@kreis-ahrweiler.de.

Bildunterzeile zum FOTO:
Die Projekte „Obere Ahr-Hocheifel“ und „Ahr 2000“ sind Teil des Bundesförderprogramms „chance natur“.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.10.2009

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