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Spenden für Weihnachtsaktion von „Nachbar in Not“ erbeten

Wo gibt es Menschen im Kreis Ahrweiler, die unverschuldet in Not geraten sind? In einem Schreiben an Bürgermeister, Kirchen und Wohlfahrtsverbände fragt Landrat Dr. Jürgen Pföhler nach Familien und Einzelpersonen, die sich in einer solchen Lage befinden oder am Rande des Existenzminimums leben. Anlass: die Weihnachtsaktion von „Nachbar in Not“.

Eine Mutter von vier Kindern stirbt bei einem Verkehrsunfall. Ein Haus brennt ab, die Familie verliert ihr sämtliches Hab und Gut. – In solchen Fällen kann Geld kein Leid lindern. Aber Geld, zumal wenn es sofort kommt, hilft bei dringend benötigten Anschaffungen. Im Kreis Ahrweiler fließt solches Geld aus dem Hilfsfonds des Landrats „Nachbar in Not“, der seit 1974 besteht.

Neben tragischen, plötzlichen Unglücken gibt es Situationen im normalen Alltag, bei denen staatliche Unterstützung nicht immer greift. Beispiel: Ein schwerstbehindertes Kind benötigt eine neue orthopädische Matratze. „Wenn eine Notlage unverschuldet eingetreten ist und Dritte nicht vorrangig zu Leistungen verpflichtet sind, greift unser Hilfsfonds“, erläutert Dr. Jürgen Pföhler.

Zugleich appelliert der Landrat an Bürger, Vereine, Firmen und Schulen, in ihrer Spendenbereitschaft nicht nachzulassen: „Unser Hilfsfonds ist eine bewährte Selbsthilfeeinrichtung von Menschen im Kreis Ahrweiler für Menschen im Kreis Ahrweiler. Deshalb brauchen wir weitere Spenden.“ Jeder einzelne Cent komme bei den Bedürftigen an, versichert Pföhler. Die Weihnachtsaktion helfe rund 100 Personen und Familien im Kreisgebiet.

Alle Zahlungen für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, Konto 810 200, BLZ 577 513 10. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Anja Balas, Ruf 02641/975-432, E-Mail anja.balas@kreis-ahrweiler.de.

Foto:
Helfende Hände: das Logo von „Nachbar in Not“


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.11.2009

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