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Landrat zum Nürburgring: Neuausrichtung muss Priorität haben

Die heute in Mainz vorgestellte Neuausrichtung des Nürburgrings muss nach den Worten des Landrats des Kreises Ahrweiler, Dr. Jürgen Pföhler, „oberste Priorität genießen“. Der Nürburgring sei und bleibe der stärkste Wirtschaftsmotor in der strukturschwachen Eifel, der bestehende Arbeitsplätze sichere und neue schaffe.

Mit Blick auf die allgemeine Wirtschaftskrise und die bisherigen Anlaufschwierigkeiten des neuen Nürburgrings müsse das Gesamtprojekt jetzt neu aufgestellt werden. Pföhler begrüßte „ausdrücklich, dass die Landesregierung von Rheinland-Pfalz als Mehrheitsgesellschafter ein Zukunftskonzept vorgelegt hat, wonach der Nürburgring künftig unter Führung anerkannter und privater Unternehmer wirtschaftlich betrieben werden soll.“ Die Finanzierung über die landeseigene Investitions- und Strukturbank (ISB) zeige, „dass das Land Rheinland-Pfalz klar zu seiner Verantwortung für den Nürburgring steht“.

Für die kommenden Wochen und Monate sieht der Ahrweiler Landrat intensive Vertragsverhandlungen zwischen den neuen Betreibern, dem Land sowie dem Kreis Ahrweiler als zehnprozentigem Minderheitsgesellschafter. Der Kreis- und Umweltausschuss des AW-Kreises habe bereits in der vergangenen Woche einstimmig beschlossen, dass der Kreis sich hierzu auch externer Berater bediene, „damit unsere Interessen voll gewahrt werden.“

Zu diesen Interessen zählen für Pföhler im Wesentlichen drei Punkte: Erstens müsse der Kreis Ahrweiler bei der Neuausrichtung von allen finanziellen Risiken – insbesondere der Formel 1 – freigestellt werden. Zweitens gelte es die örtlichen Hotel- und Gaststättenbetriebe einzubinden. Drittens müssten der Nürburgring und seine Infrastruktur als Ganzes erhalten bleiben.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.12.2009

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