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Schweinepest: Aufhebung des gefährdeten Bezirks steht bevor

Jäger in den VGs Adenau und Altenahr können bald wieder sofort über erlegte Wildschweine verfügen – Virus für Menschen ungefährlich

Die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sind als von der Schweinepest gefährdetes Gebiet eingestuft. Das wird sich ändern, meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler. Der Veterinärausschuss der EU-Kommission hat die Aufhebung dieses gefährdeten Bezirks beschlossen.

Die Aufhebung tritt in Kraft, wenn die EU ihre Entscheidung veröffentlicht hat. Das wird in einigen Wochen der Fall sein. Anschließend können die Jäger wieder sofort über die erlegten Wildschweine verfügen und müssen lediglich Proben an das Landesuntersuchungsamt senden. Die Schweinepest beim Wildschwein ist für Menschen ungefährlich, kann aber in landwirtschaftlichen Betrieben zu Ansteckungen und damit zu Schäden führen.

Zur Erinnerung: Das Virus der Wildschweinepest wurde 1999 im Kreis Daun und damit erstmalig in der Eifel nachgewiesen. Um die Erlegeorte herum wurde ein gefährdeter Bezirk eingerichtet. Wildschweine, die innerhalb dieses Bezirks erlegt werden, müssen in Wildsammelstellen verbracht und dort beprobt werden. Erst nach Erhalt der Untersuchungsergebnisse können die Jäger über die Tiere verfügen. Auch für die Schweine haltenden Betriebe gelten strenge Auflagen.

Zusätzlich wurden die Wildschweine mit Impfködern gegen die Wildschweinepest immunisiert. Der Kreis Ahrweiler war zunächst bis Frühjahr 2007 insgesamt als gefährdeter Bezirk eingestuft. Anschließend wurde der Bezirk auf die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr verkleinert.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.03.2010

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