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Nachwuchs von Amsel, Fink und Star schützen

Bäume und Gehölze nicht mehr roden – Neues Naturschutzgesetz gilt auch für Grundstücks- und Hausbesitzer

An Bäumen und Gehölzen dürfen seit 1. März und bis 30. September keine Rückschnitte und Rodungen mehr vorgenommen werden. Das schreibt das neue Bundesnaturschutzgesetz vor. Es gilt seit 1. März 2010 und dient unter anderem dem verstärkten Schutz von Vögeln.

Neu im Vergleich zur bisherigen Regelung ist, dass das Verbot nicht nur für den Außenbereich gilt, sondern auch für Ortslagen mit den dortigen Grün- und Gartenflächen. Die Kreisverwaltung Ahrweiler bittet daher auch private Grundstücks- und Hausbesitzer, die Regeln zu beachten.

Nachdem Väterchen Frost und der Schnee weitgehend verschwunden sind und der Frühling Einzug hält, erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Überall zwitschert, flötet, kreucht und fleucht es. Die Tierwelt bezieht ihre Brut- und Niststätten, um für den Nachwuchs zu sorgen. Die heimischen Vögel richten sich derzeit in Hecken, Gebüschen und Bäumen ein. Wichtig: Die Nester und Kinderstuben der Vögel sollen geschützt werden.

Was ist erlaubt, was nicht? Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte, beispielsweise an Liguster- und Hainbuchenhecken, um Zuwächse zu beseitigen oder um die Bäume gesund zu halten. Ausgenommen vom Verbot sind der Erwerbsgartenbau und die ordnungsgemäße Forstwirtschaft. Zum Schutz von Bodenbrütern und Insekten darf die Bodendecke auf Wiesen, Feld- und Hochrainen, ungenutzten Flächen sowie an Hecken und Hängen nicht abgebrannt werden.

Wenn Bürger Fragen haben, können sie sich bei der Kreisverwaltung als Unterer Naturschutzbehörde beraten lassen. Ansprechpartnerinnen sind Monika Profittlich und Sandra Mauel, Ruf 02641/975-442 und 975-303.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 19.03.2010

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