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Altöl-Kanister im Wald „entsorgt“

Illegale Abfälle sind gefährlich und vor allem unnötig – AWB warnt vor Strafen

Ausrangierte Elektronikgeräte auf Parkplätzen, Autoreifen im Straßengraben, Restabfälle in Feld und Flur, Kartons mit Porzellan am Altglas-Container, Chemikalien im Wald: Die Liste der Umweltsünden ist lang – auch im AW-Land. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) warnt solche Täter – aus gegebenem Anlass.

Fakt ist: Wer verbotswidrig Abfälle ablagert, ob vorsätzlich oder aus Nachlässigkeit, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Der AWB macht klar, dass es sich bei einer illegalen Müllentsorgung nicht um ein Kavaliersdelikt handelt. Je nach Abfallart stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar oder hat die Einleitung eines Strafverfahrens zur Folge.

So auch eine jetzt festgestellte Tat in der Eifel, Nähe Ahrtal. Dort hat ein bislang Unbekannter einen Karton mit Farben und Lacken, mehrere leere Öldosen und zwei nicht abgedichtete Kanister mit 25 Litern Altöl und 25 Litern eines Laugen- und Beizengemischs im Wald abgestellt. Die Kripo hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Übeltat ist gefährlich für Menschen, Tiere und Umwelt. Und sie kostet: Arbeitsaufwand und fachgerechte Entsorgung schlagen in diesem Fall mit mindestens 500 Euro zu Buche. Falls kein Verursacher zu ermitteln ist, geht das zulasten der Allgemeinheit.

Diese Umweltfrevel sind unnötig. Solche im Wald ausrangierten Abfälle können von Privathaushalten kostenlos entsorgt werden, und zwar beim Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen oder über die mobile Schadstoffsammlung. Die vermeintliche Hoffnung, ein paar Euro einzusparen, ist für die Umweltsünder unbegründet. Mehr noch: Solche Taten können für den Verursacher sehr teuer werden.

Der AWB hält fest: Im Kreis Ahrweiler besteht ein umfangreiches und bürgerfreundliches Entsorgungssystem für Abfälle aller Art. Der Abfallratgeber sowie das Internetportal www.awb-ahrweiler.de geben umfangreiche Informationen zur umweltgerechten Abfallentsorgung. Telefonische Auskünfte erhalten Bürger und Betriebe bei der AWB-Abfallberatung unter Ruf 02641/975-222 und 975-444.

FOTO: Tatort Eifelwald: Die illegale Ablagerung solcher Abfälle ist strikt verboten – und angesichts der kostenlosen Entsorgungswege im Kreis Ahrweiler unnötig.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.03.2010

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