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Neues Konzept vereint Kinder mit und ohne Behinderung

Tagesstätte in Sinzig-Franken arbeitet als integrative Einrichtung – Landrat und Bürgermeister: „Gute Antwort auf den demografischen Wandel“

Der Kreis Ahrweiler unterstützt das neue Konzept der Kindertagesstätte in Sinzig-Franken konzeptionell und finanziell. Der „Zwergentreff“ wurde in eine integrative Einrichtung umgewandelt, die auch behinderte Kinder betreut. Für die benötigten Umbaumaßnahmen und neuen Einrichtungsgegenstände zahlt der Kreis einen Zuschuss von 8.000 Euro.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Wolfgang Kroeger bezeichneten das neue Kita-Konzept in Franken als „eine gute Antwort auf den demografischen Wandel“. Wegen sinkender Geburtenzahlen in dem Sinziger Stadtteil sei der Fortbestand der Tagesstätte fraglich gewesen. Dann hätten die Stadt Sinzig und das Kreisjugendamt mit dem Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrum Neuwied (HTZ) einen neuen Träger gefunden. Der Landrat: „Dadurch finden auch Kinder mit Behinderungen aus dem Rheintal wohnortnah eine geeignete Betreuung – und die Einrichtung in Franken hat wieder eine Zukunft.“

Der Kindergarten verfügt jetzt über eine integrative Gruppe. In ihr können bis zu fünf Kinder mit und zehn Kinder ohne Behinderung betreut werden. Der Sanitärbereich wurde für die Kinder mit Handicap angepasst. Es gab Wanddurchbrüche und Elektroarbeiten. Ein Therapietisch und eine Therapieschaukel wurden gekauft. Die von der Stadt Sinzig veranschlagten Gesamtkosten für die Umwandlung betragen 20.000 Euro. Der Kreis übernimmt davon 40 Prozent, also 8.000 Euro. Geschultes Fachpersonal mit der neuen Leiterin Marita Steffens betreut die Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Stadt bleibt Eigentümerin des Gebäudes.

FOTO: Der Kindergarten in Franken hat wieder eine Zukunft: Dr. Jürgen Pföhler (l.), Marita Steffens (hinten Mitte) und Wolfgang Kroeger (rechts daneben) zu Besuch.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.04.2010

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