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Kurdischer Verein: Sammlung verboten

Bürger und Geschäftsinhaber sollen über Spendendosen informieren

Der Verein „Heyva Sor a Kurdistane e.V.“ („Kurdischer Roter Halbmond“) darf keine Geldspenden sammeln und keine Fördermitglieder anwerben. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier hat dies verboten. Der Verein ist vor allem in den Kreisen Ahrweiler und Altenkirchen aktiv.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler aufgrund eines ADD-Berichts meldet, wurde die Verwendung der Spendengelder unter behördliche Kontrolle gestellt. Der Verein muss den Einzug von Förderbeiträgen aus Rheinland-Pfalz stoppen. „Nach einer umfassenden Überprüfung besteht keine genügende Gewähr für die zweckentsprechende einwandfreie Verwendung der Geldspenden sowie der Förderbeiträge“, heißt es. Obwohl die Spendendosen hilfsbedürftige Kinder und die Aufschrift „Hilfe für Kinder in Not – HSK e.V.“ zeigten, werde ein Großteil der Gelder für andere Zwecke verwendet. Zudem würden mit dem Geld Organisationen unterstützt, „die in verschiedenen Verfassungsschutzberichten erwähnt sind.“

Die in Gaststätten und Geschäften aufgestellten Spendendosen werden derzeit eingezogen. Die ADD bittet Bürger und Geschäftsinhaber, die Ordnungsämter bei den Städten und Verbandsgemeinden über betreffende Spendendosen zu informieren.

Foto: So sehen die Spendendosen des Vereins HSK aus.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.06.2010

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