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„Täter sitzen ihre Strafe ab – Opfer leiden ein Leben lang“

Weißer Ring zeigt Ausstellung in der Kreisverwaltung – Bilder und Film regen zum Nachdenken an

Die Außenstelle Ahrweiler der Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ wurde 1985 gegründet. Zu diesem 25-jährigen Jubiläum ist in der Kreisverwaltung eine Ausstellung zu sehen. Bilder und ein Film zeigen die Resultate eines Ausbildungsprojekts der Fachhochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Zeitraum: 21. Juni bis 2. Juli während der Öffnungszeiten des Kreishaus-Foyers (Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30).

Bei dem Projekt setzten sich die Polizei-Studenten mit dem Thema „Opferhilfe in Rheinland-Pfalz“ auseinander. „Auf Anregung des Weißen Rings mündete diese Beschäftigung in eine intensive Projektarbeit, deren Ergebnisse ebenso sehens- wie nachdenkenswert sind“, betont Hubertus Raubal, Beauftragter für den Weißen Ring im AW-Kreis.

In der Kreisverwaltung sind 20 Plakate und eine Filmsequenz als Ergebnis der Polizeiausbildung 2009 zu sehen. Eindringliche Bilder machen die seelische Auswirkung von erlittener Gewalt und die bedrückende Situation der Opfer deutlich. Dokumentationen und Infomaterial des Weißen Ringes ergänzen die Ausstellung. Raubal bringt das Motiv seiner Opferschutz-Organisation auf den Punkt: „Täter sitzen ihre Strafe ab – Opfer leiden ein Leben lang.“

Die Mitarbeiter des Weißen Rings stehen den Opfern vorsätzlicher Straftaten seit 25 Jahren bei. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören auch Vorbeugung und Aufklärung.

Info: Hubertus Raubal, Weißer Ring, Ruf 02655.961259; E-Mail: weisser-ring-ahrweiler@t-online.de; Anrufe und E-Mails werden auf Wunsch vertraulich behandelt.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.06.2010

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