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Grünabfälle in Wald und Flur entsorgen ist verboten und unnötig

Wer Gartenabfälle und Grünschnitt in der Landschaft entsorgt, riskiert ein Bußgeld. Solche Aktionen sind verboten und unnötig, wie der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) betont. Denn es gibt legale und kostenfreie Möglichkeiten, solche Grünabfälle loszuwerden.

Grünabfälle können Schädlinge und Unkräuter verbreiten. Die enthaltenen Nährstoffe belasten Boden und Grundwasser. Nur die fachgerechte Kompostierung sorgt dafür, dass Keime und Unkrautsamen abgetötet werden und der Kompost anschließend als wertvoller Dünger genutzt werden kann.

Das Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen und die Müllumladestation Leimbach bei Adenau nehmen Grüngut ganzjährig und kostenfrei von Privathaushalten an. Zusätzlich wird Grünschnitt dreimal im Jahr kostenfrei über eine Straßensammlung abgeholt. Die Sammeltermine stehen im Abfallratgeber beim jeweiligen Wohnort.

Zurechtgeschnittener Grünabfall kann über die braune Biotonne entsorgt werden. Für eine gelegentliche Mehrmenge kann auch ein zugelassener Abfallsack für Bioabfälle benutzt werden. Der Sack mit einem Volumen von 70 Litern kostet 2,90 Euro und wird bei der Abfuhr der Biotonnen mit eingesammelt. Die Verkaufsstellen werden ebenfalls im Abfallratgeber genannt (Seite 21). – Info: AWB-Abfallberatung, Ruf 02641.975-444.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.07.2010

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