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Betrüger schreiben Landwirte an

„Klimawandel-Entschädigungsfonds“ frei erfunden – Nicht zahlen, sondern Anzeige erstatten

Landwirte auch im Kreis Ahrweiler haben Schreiben erhalten, in denen mit Briefkopf der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eine Beitragszahlung zu einem angeblichen „Klimawandel-Entschädigungsfonds“ (KLEF) gefordert wird. Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler meldet, handelt es sich dabei um einen Betrugsversuch. Das genannte Gesetz sowie der Fonds sind frei erfunden.

Die BLE hat Strafanzeige erstattet, die angegebenen Konten sperren lassen und bittet die betroffenen Landwirte, die Briefe zu ignorieren. Wer ein solches Schreiben erhalten hat, soll nicht bezahlen und ebenfalls Anzeige wegen Betrugs erstatten. Wer bereits gezahlt hat, soll bei seiner Bank die Rückbuchung veranlassen.

In dem Betrugsschreiben heißt es unter anderem: „Gemäß § 5 Abs. 3 Bundes-Havarieschutzgesetz, BHaSchG, müssen alle Empfänger von Zuschüssen aus EU-Agrarfonds und -Fischereifonds Beiträge zum Klimawandel-Entschädigungsfonds (KLEF) zahlen. Eine Befreiungsmöglichkeit von dieser Beitragspflicht sieht das Gesetz nicht vor. Die Höhe des Beitrags richtet sich nach der Höhe der von Ihnen gezahlten Förderung und liegt zwischen 1,6 und 1,9 %.“ Der angebliche Fonds erstrecke sich auf Schäden durch Naturkatastrophen, etwa Überschwemmungen, Dürren und Brände.

Weitere Fragen beantwortet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn, Pressestelle, Ruf 0228.996845-3080, www.ble.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.01.2011

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