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Bohrung nach Erdwärme zeigt konstante Fallzahlen

Alternatives Heizsystem etabliert – Wegen Wasserschutz im AW-Kreis nur eingeschränkt erlaubt

Die Zahl der Anträge auf Nutzung von Erdwärme mithilfe von Erdwärme-Sondenanlagen bleibt im Kreis Ahrweiler konstant. Die Kreisverwaltung hat im vergangenen Jahr 31 Anträge auf solche Bohrungen genehmigt. 2009 waren es 36, 2008 gab es 29 Genehmigungen, 2007 wurden 32 registriert.

Somit steht nach Einschätzung der Umweltexperten im Kreishaus fest: Erdwärme hat sich als alternatives Heizsystem im AW-Land etabliert. Wobei zu beachten ist: Solche Bohrungen sind nicht überall erlaubt. Denn der Kreis Ahrweiler verfügt über zahlreiche Trink- und Mineralwasservorkommen. Um diese regenerativen Wasserressourcen zu schützen, ist die Nutzung von Erdwärme nur eingeschränkt möglich. Bauherren, die geothermische Energie nutzen möchten, können sich im Vorfeld informieren, ob an dem geplanten Standort eine Erdwärme-Sondenanlage erlaubt ist oder ob eine Einzelfallprüfung durch die Fachbehörden notwendig wird.

Infos gibt es beim Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz unter www.lgb-rlp.de. Fragen insbesondere zu dem wasserrechtlichen Erlaubnisverfahren werden in der Kreisverwaltung beantwortet unter Ruf 02641/975-303, Mail: Ulrike.Scheel@kreis-ahrweiler.de


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.03.2011

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