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Tierschutz braucht Menschen

Vereine sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen – Helfer von Hunden, Katzen und Co.

Der Kreis Ahrweiler unterstützt die Tierschutzorganisationen mit einem weiteren Zuschuss. „Wir brauchen Menschen, die sich ehrenamtlich und aktiv um Tiere kümmern“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei seinem jüngsten Treffen mit sieben Vereinen und Einrichtungen.

 

Ein ausgesetzter Hund und eine verwahrloste Katze brauchten auch an Wochenenden und Feiertagen Hilfe, nannte Pföhler zwei Beispiele für das Engagement der Tierfreunde. Die Tierschutzvereine seien stets auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Dazu leiste der Kreis Ahrweiler regelmäßig einen Beitrag. Diesmal waren es 1.800 Euro, für die der Landrat Bewilligungsbescheide an die Vereinsvorstände aushändigte. Zugleich appellierte der Landrat an die Öffentlichkeit, die Vereine mit Spenden zu unterstützen.

 

Dr. Bernd Schmitt, Amtstierarzt des Kreis-Veterinäramtes, lobte die Hilfsbereitschaft und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Vereinen. „Tierschutz ist nicht allein Aufgabe des Staates.“ Wenn ein misshandelter Hund geschützt und untergebracht werden müsse, genüge meist ein Anruf bei einem der Vereine. Schmitt: „Das klappt reibungslos.“

 

Der Kreiszuschuss ging an sechs Organisationen: den Tierschutzverein Remagen und Umgebung, den Tierschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler und Umgebung, den Eifelhof Frankenau, den der Tierschutzverein Bonn und Umgebung als Außenstelle in Heckenbach betreibt, den Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler, den Katzenschutzverein Rhein-Ahr-Eifel mit Sitz in Schalkenbach, die Tier- und Naturfreunde Schwanenteich in Bad Bodendorf sowie die Aquarien- und Terrarienfreunde Scalare in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

 

Foto: Tierschutz ist nicht allein Aufgabe des Staates. Die Tierschutzvereine und der Kreis Ahrweiler mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler (r.) und Amtstierarzt Dr. Bernd Schmitt (6.v.l.) stehen zusammen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.03.2011

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