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„Lyrische Landschaft des Rheins“ persönlich überreicht

Bildband zum Rolandsbogen: „Beste Werbung für ein touristisches Juwel“

Professor Dr. Kurt Roessler, Autor des neuen Bildbands zur Geschichte des Rolandsbogens, hat ein Exemplar seines Buches für das Kreisarchiv Ahrweiler an Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreicht. Das 334 Seiten umfassende Werk sei „ein optischer und literarischer Genuss und zugleich beste Werbung für ein touristisches Juwel im Kreis Ahrweiler“, lobte der Landrat den Autor.

 

„Rolandsbogen – Lyrische Landschaft des Rheins – Geschichte und Gedichte der Burg Rolandseck seit 1122“ umfasst Poesie, Prosa und Bilder. Dazu Roessler selbst: „Das Buch setzt den Rolandsbogen und seine Umgebung mit Nonnenwerth und Rolandseck als einen der Höhepunkte der lyrischen Landschaft des Mittelrheins ein, gleichbedeutend mit der Loreley oder dem Drachenfels.“

 

Der Autor gilt als Kenner der Burgruine Rolandseck in Geschichte und Gegenwart. Er betreibt auch den „Literarischen Weinberg“ am Rolandsbogen und war die treibende Kraft bei der Feier zum 200. Geburtstag des Dichters Ferdinand Freiligrath, der sich ab 1840 für den Erhalt der Burg einsetzte. Der Bild- und Textband vereint die meisten der bekannten Künstleransichten von Rolandseck und Rolandsbogen.

 

Der Kreis Ahrweiler hat die Restaurierung des Freiligrath-Denkmals am Rolandsbogen unterstützt. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Oberwinter erhielt 2010 einen Zuschuss aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum (5.000 Euro) und wurde mit dem Sonderpreis aus dem gleichen Förderprogramm ausgezeichnet (2.500 Euro).

 

Kurt Roessler, Jahrgang 1939, promovierte 1968 im Fach Nuklearchemie, arbeitete als Wissenschaftler unter anderem im Forschungszentrum Jülich und ist seit 1993 Honorarprofessor für Kosmochemie an der Universität Münster. Seit 1980 beschäftigt er sich mit Kunstgrafik und Lyrik. Seit 1990 pflegt er als „Winzer vom Rolandsbogen“ den „Literarischen Weinberg“, der den Dichtern Freiligrath und Apollinaire gewidmet ist.

 

Foto 1: Professor Dr. Kurt Roessler (l.) und Dr. Jürgen Pföhler mit dem neuen Bildband zur Geschichte des Rolandsbogens.

 

Foto 2: Das Rheintal bei Rolandseck um 1835 in der Lithografie von Nicolas-Marie-Joseph Chapuy (1790 – 1858) „Rolandseck, Nonnenwerth et Drachenfels“. Aus dem Buch: Rolandsbogen – Lyrische Landschaft des Rheins – Geschichte und Gedichte der Burg Rolandseck seit 1122.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.02.2011

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