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Untersuchungen zur Wildschweinpest werden eingeschränkt

Jäger müssen nur noch Tiere unter 30 Kilo Gewicht beproben

Das Landesuntersuchungsamt Koblenz (LUA) hat die Vorgaben zur Untersuchung der Wildschweinpest gelockert. Bisher mussten die Jäger alle im Kreis Ahrweiler erlegten, verendeten oder verunfallten Wildschweine beproben und die Proben an das LUA senden. Jetzt wird die Beprobung auf Tiere mit weniger als 30 Kilogramm Körpergewicht eingeschränkt. Das meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler.

 

Landrat Dr. Jürgen Pföhler richtet einen ausdrücklichen Dank an die Jäger. Diese hätten in den vergangenen Jahren erheblich dazu beigetragen, die Wildschweinpest zurückzudrängen. Ohne den Einsatz der Jäger – die Auslage von Impfködern und die Beprobungen – wäre die Bekämpfung nicht möglich gewesen.

 

Die Schweinepest ist für Menschen ungefährlich; sie kann aber in landwirtschaftlichen Betrieben zu Ansteckungen bei Schweinen und damit zu großen Schäden führen.

 

Im Kreis Ahrweiler traten 2011 die ersten Fälle der Wildschweinpest auf. Der letzte Fall wurde im Juli 2007 nachgewiesen. Die Jäger mussten ihre erlegten Tiere bis April 2010 in Wildsammelstellen einhängen und dort Untersuchungsproben entnehmen. Zusätzlich wurden die Wildschweine seit 2001 mit Impfködern gegen das Virus geimpft.

Im April 2010 wurde die Impfaktion eingestellt. Die Sammelstellen wurden geschlossen. Alle erlegten Wildschweine waren aber weiter zu beproben. Da kein weiterer Schweinepestfall auftrat, hat das LUA die Regelung jetzt nochmals eingeschränkt.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.04.2011

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