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Kreis organisiert Teilhabepaket für bedürftige Kinder und Jugendliche

Eltern müssen rückwirkende Anträge bis spätestens 30. April stellen

Die Kreisverwaltung Ahrweiler organisiert derzeit die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets, das Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien mit Zuschüssen unter anderem für die Mittagsverpflegung in Schulen und Kindergärten unterstützt.

 

Familien, die solche Leistungen rückwirkend für die Zeit ab Januar 2011 erhalten möchten, müssen bis 30. April einen formlosen Antrag bei der Kreisverwaltung stellen. Diese gesetzliche Frist muss eingehalten werden, weil sonst rückwirkend keine Leistungen gewährt werden können. Für zukünftige Anträge gilt: Leistungen sind nur dann möglich, wenn sie zuvor beantragt und bewilligt worden sind.

 

Das vom Bundestag beschlossene Gesetz wurde erst vor wenigen Tagen verkündet. Die Kreisverwaltung arbeitet mit Hochdruck an der organisatorischen Umsetzung. Landesrechtliche Regelungen fehlen bisher. Einzelheiten werden noch geklärt. Die Antragsteller werden daher um Geduld gebeten.

 

Im Kreisgebiet sind rund 3.000 Kinder und Jugendliche anspruchsberechtigt. Leistungsanspruch haben Familien, die für ihre Kinder Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Leistungen zum Lebensunterhalt oder einen Kinderzuschlag erhalten. Neben dem Mittagessen werden beispielsweise auch Klassenfahrten oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein bezuschusst.

 

Die Anträge gehen an die Kreisverwaltung Ahrweiler, Bürgerbüro des Jugendamtes, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler. Sobald die weitere Verfahrensweise geklärt ist, werden die dort gesammelten Anträge bearbeitet. Infos im Internet: www.bildungspaket.bmas.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.04.2011

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