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Behindertenbeirat des Kreises Ahrweiler hat sich konstituiert

Landrat verpflichtet 18 Mitglieder – Kreistagsparteien, Betroffene und Fachkräfte vertreten

Der erste Beirat für Menschen mit Behinderungen im Kreis Ahrweiler steht. Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gremiums hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler die 18 Mitglieder verpflichtet. Wesentliche Aufgabe des Beirats laut Satzung: die Verwirklichung einer umfassenden Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen sowie die Wahrnehmung von deren Interessen.

 

Der Beirat besteht aus Vertretern der fünf Parteien im Kreistag sowie sechs Betroffenen und deren Angehörigen. Vorsitzender ist der Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung für Soziales, Jugend und Gesundheit, Klaus Kniel. Diese Personen sind stimmberechtigt. Sechs Fachkräfte aus den Einrichtungen und Selbsthilfegruppen für Behinderte üben eine beratende Funktion aus.

 

„Vor uns liegt die wichtige Aufgabe, die Lebensbedingungen unserer behinderten Mitbürger Schritt für Schritt weiter zu verbessern“, erklärte Pföhler. Der Kreis Ahrweiler sei 2005 der erste in Rheinland-Pfalz gewesen, der einen Teilhabeplan für Menschen mit Behinderungen und psychischen Beeinträchtigungen aufgestellt und im Kreistag beschlossen habe. Projekte, die bisher umgesetzt wurden, seien unter anderem die Appartementhäuser für Menschen mit geistigen Behinderungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie das Sozialkaufhaus LISA in Bad Breisig.

 

Bei der konstituierenden Sitzung im Kreishaus berichtete Klaus Peter Lohest, stellvertretender Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen, über die Grundzüge der Behindertenpolitik des Landes Rheinland-Pfalz. Theo Lassau, in der Kreisverwaltung federführend für den Arbeitsbereich zuständig, stellte die Teilhabeplanung des Kreises vor.

 

Foto: Neu im Kreis: der Beirat für behinderte Menschen


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.04.2011

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