BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Hubschrauber bespritzen wieder die Weinberge

Die diesjährigen Hubschrauber-Spritzeinsätze in den Weinbergen der Ahr beginnen voraussichtlich am Montag, 9. Mai, in Heimersheim, Lohrsdorf und Ehlingen. Die Flüge werden anschließend ahraufwärts bis Mayschoß, Laach und Reimerzhoven fortgesetzt. Das meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler.

 

Der genaue Zeitplan hängt vom Wetter ab. Die Raiffeisen Voreifel-Ahr Handelsgesellschaft (Ruf 02641.26067) gibt die genauen Einsatztage kurzfristig in der Presse bekannt. Der vorläufige Spritzplan wurde vom Spritzausschuss Ahr in Zusammenarbeit mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel erstellt.

 

Bei den Spritzaktionen per Hubschrauber handelt es sich um ein streng kontrolliertes und genehmigungsbedürftiges Verfahren. Die Zuständigkeit liegt beim DLR in Bernkastel-Kues (Ruf 06531.956-0). Nur die unbedingt notwendigen Mittel werden gesprüht. Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamts Ahrweiler werden keine Herbizide und keine Insektizide eingesetzt, sondern ausschließlich Fungizide (Antipilzmittel). Bei allen für die Spritzung vorgesehenen Pflanzenschutzmitteln muss die Zulassung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vorliegen.

 

Vorgesehen sind acht bis zehn Spritzungen von Mai bis Juli. Die Flugerlaubnis ist an bestimmte Witterungsverhältnisse mit relativer Windstille gebunden. Mindestabstände zur Wohnbebauung und zu Gewässern sind einzuhalten. Eingesetzt werden Antipilzmittel, die den echten und falschen Mehltau sowie die Grauschimmelfäule bekämpfen. Um eine mögliche Gefährdung von Menschen durch tief fliegende Hubschrauber auszuschließen, werden die Weinberge während der Ausbringung aus Sicherheitsgründen mit Markierungen abgesperrt. Die Spritzung kann auch noch in den Abendstunden erfolgen.

 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.04.2011

<< zurück