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Bundeswehr würde bei Katastrophen im Kreis Ahrweiler helfen

Führungswechsel beim Kreisverbindungskommando: Günther Armbruster geht, Harald Trinkaus kommt – Landrat leitet zivilen Krisenstab

Schwere Hochwasser oder massive Waldbrände? Bei Katastrophen größeren Ausmaßes können die zivilen Einsatzkräfte im Kreis Ahrweiler von der Bundeswehr unterstützt werden. Als Schnittstelle zwischen dem Militär und den zivilen Katastrophenschützern hat die Bundeswehr das Kreisverbindungskommando (KVK) eingerichtet.

 

Der Führer dieses Kommandos ist der Beauftragte der Bundeswehr für Zivil-Militärische Zusammenarbeit, die Bundeswehr-Abkürzung lautet BeaBwZMZ. An dieser Stelle gibt es im AW-Kreis einen Personalwechsel. Dies war jetzt Anlass für das Kreisverbindungskommando des Militärs, den Leiter des zivilen Krisenstabs aufzusuchen, also den Landrat des Kreises Ahrweiler. Dr. Jürgen Pföhler lobte die Streitkräfte bei dieser Gelegenheit als „wichtigen Partner für unseren Katastrophenschutz“.

 

Der Personalwechsel beim BeaBwZMZ: Oberstleutnant der Reserve Günther Armbruster (Grafschaft) gibt dieses Amt Ende Mai wegen Erreichens der Altersgrenze ab. Sein Nachfolger wird Oberstleutnant der Reserve Harald Trinkaus (Bad Breisig). Beim Landrats-Besuch begleitet wurden beide vom Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, Oberst Rolf Stichling, und dem Oberfeldarzt der Reserve Henning Jäschke, der dem KVK Ahrweiler als Sanitätsstabsoffizier angehört.

 

Bei den Mitgliedern des Kreisverbindungskommandos handelt es sich um ehemals aktive Soldaten, die im Kreis Ahrweiler verwurzelt sind und die Region kennen. Das KVK steht in ständigem Kontakt mit der Kreisverwaltung, wo die Fäden des Katastrophenschutzes zusammenlaufen, und nimmt an den regelmäßigen Besprechungen beim Kreis teil.

 

Wenn der zivile Krisenstab für den Kreis Ahrweiler zusammentritt, übernimmt der Bundeswehr-Beauftragte als Leiter des KVK mehrere Aufgaben: Er berät den Krisenstab, führt die militärische Verbindungszelle, unterstützt die eingesetzten Bundeswehrkräfte, stellt Unterstützungsanträge an das Landeskommando der Streitkräfte und fordert die einzelnen Bundeswehreinsätze an, etwa Löschhubschrauber bei schweren Waldbränden.

 

Foto:

Die militärischen und zivilen Leiter des Katastrophenschutzes im AW-Kreis arbeiten Hand in Hand: Rolf Stichling (v.l.), Günther Armbruster, Harald Trinkaus, Dr. Jürgen Pföhler und Henning Jäschke.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.05.2011

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