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Gesundheitsamt Ahrweiler warnt vor Darmkeim EHEC

Im Kreis Ahrweiler sind bisher keine Erkrankungen an dem gefährlichen Darmkeim EHEC gemeldet. Doch das Kreis-Gesundheitsamt rät zur Vorsicht. Der Durchfallerreger breitet sich zurzeit in Norddeutschland schnell aus und verursacht zum Teil außergewöhnlich schwere Krankheitsfälle mit Nierenbeteiligung. In einer Pressemeldung gibt die Kreisverwaltung einige Hinweise.

 

Der Infektionsweg der EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterien) ist noch nicht bekannt. Daher empfiehlt das Kreis-Gesundheitsamt, dass Personen mit blutigem Durchfall umgehend einen Arzt aufsuchen. Strikte Händehygiene sei zu beachten, vor allem gegenüber Kleinkindern und immungeschwächten Personen. Pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Salat und Rohkost müssten vor dem rohen Verzehr gründlich gereinigt, Fleischprodukte ausreichend gegart werden.

 

Milchprodukte sollten nur nach Wärmebehandlung verzehrt werden. Bei Rohmilchprodukten sei Vorsicht geboten. Labore und Ärzte seien nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, sowohl mikrobiologisch nachgewiesene EHEC-Infektionen als auch das Krankheitsbild unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt zu melden.

 

Bei EHEC handelt es sich um eine Sonderform des Bakteriums Escherichia coli. Diese Form kann – im Gegensatz zu normalen E.coli – Giftstoffe produzieren. Diese Giftstoffe werden im Darm freigesetzt und können Komplikationen auslösen, etwa Blutungen, Blutarmut und Nierenversagen. – Weitere Infos gibt das Robert Koch-Institut unter www.rki.de.

 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.05.2011

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