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DRK erhält neue Transporter für Katastrophenschutz

Landrat übergibt Schlüssel – Vorplanung ermöglicht günstige Beschaffung

Der Kreis Ahrweiler und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ergänzen ihre Ausstattung für den Katastrophenschutz mit zwei neuen Fahrzeugen. Die beiden Transporter kosten mit Ausrüstung und Sonderumbauten zusammen 75.000 Euro.

 

Die Autos sind für die zentrale Betreuungsdienstgruppe des Kreises bestimmt, die von ehrenamtlichen Kräften des DRK-Ortsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler gestellt wird. Horst Assenmacher und Patrick Kempen vom DRK-Ortsverein nahmen die Fahrzeugschlüssel jetzt von Landrat Dr. Jürgen Pföhler in Empfang.

 

Der Kreis Ahrweiler und das Land Rheinland-Pfalz beteiligen sich mit 54 Prozent an der Finanzierung, 46 Prozent übernimmt das DRK. „75.000 Euro für zwei solche Neufahrzeuge sind ein günstiger Preis“, sagte Werner Borchert, der in Angelegenheiten des Bevölkerungsschutzes als Ansprechpartner des DRK für die Kreisverwaltung fungiert.

 

Während der Planungs- und Beschaffungsphase besuchten die Rotkreuzler mehrere Fachmessen. Kreisverwaltung und DRK stellten anschließend die gewünschte Ausstattung zusammen, die dann ausgeschrieben wurde. Diese intensive Vorarbeit habe die günstige Beschaffung ermöglicht, zeigten sich die Beteiligten einig. f

 

Zur Technik: Die Fahrzeuge können bis zu neun Einsatzkräfte und das benötigte Material für die Grundeinrichtung einer Betreuungsstelle transportieren. Der Innenraum ist für Einsatzbesprechungen geeignet. Am Kofferraumboden sind drei Multifunktionsschienen für verschiedene Befestigungssysteme montiert. Die Ausstattung, etwa Megafone für Durchsagen, Sanitätstaschen, Absperrbänder, Warnsignale und Werkzeug für den Zeltaufbau, ist in Halterungen gesichert oder in Kisten verstaut.

 

Zum Entladen werden zwei Klapprampen am Fahrzeugboden eingehängt, über die Container rollen – das zeitaufwendige Tragen einzelner Kisten entfällt somit. Interessant bei Evakuierungen: Auch Rollstuhlfahrer können transportiert werden. Obligatorisch für solche Fahrzeuge sind Blaulicht, Warnanlage mit Durchsagemöglichkeit und Funkgerät.

 

Die kreiszentrale Betreuungsdienstgruppe: Im Ernstfall betreut und registriert diese Einheit hilfsbedürftige Personen, hilft bei der Verpflegung und veranlasst die medizinische Versorgung. Weitere Aufgaben sind unter anderem die Panikverhütung, die psychosoziale Betreuung der Betroffenen sowie die Hilfe beim Sanitätsdienst und der vorübergehenden Unterbringung. 

 

Foto:

Schlüsselübergabe vor dem Kreishaus: Dr. Jürgen Pföhler (vorne v.l.), Horst Assenmacher und Patrick Kempen mit ihren DRK-Kollegen und den beiden neuen Einsatzfahrzeugen.

 


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.07.2011

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