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Agrar-Umweltmaßnahmen: Landwirte können Anträge stellen

Das Antragsverfahren für Agrar-Umweltmaßnahmen in der Kreisverwaltung Ahrweiler ist eröffnet und läuft bis 25. November 2011. Einzelheiten fasst die Kreisverwaltung aus einer Pressemeldung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zusammen.

 

Aufgrund des für die Landwirtschaft ungünstiger gewordenen Preis-Kosten-Verhältnisses werden die Förderprämien im diesjährigen Antragsverfahren um durchschnittlich 25 Prozent erhöht, und zwar für den ökologischen Landbau, die Vertragsnaturschutzmaßnahmen und die Anlage der Saum- und Bandstrukturen. Bei den Saum- und Bandstrukturen wird zudem ein neuer Fördertatbestand eingeführt, der besonders bienenfreundliche Blühstreifen unterstützt.

 

Da die aktuelle EU-Förderperiode 2013 ausläuft, werden neue Verträge nur angeboten für Neueinsteiger und für Programmteilnehmer mit auslaufenden Verträgen im ökologischen Landbau, den Vertragsnaturschutzmaßnahmen, der Anlage von Saum- und Bandstrukturen sowie der Halboffenen Weidehaltung. Bei fast allen anderen Maßnahmen können auslaufende Verträge bis Ende 2013 verlängert werden.

 

In der Halboffenen Weidehaltung werden die geeigneten Projekte bei Überschreitung der vorgesehenen Haushaltsmittel bewertet und anhand einer Prioritätenliste ausgewählt.

 

Für die Vertragsnaturschutzprogramme Grünland, Acker, Streuobst und Weinberg wird das Antragsverfahren für auslaufende Altverträge sowie für Neueinsteiger geöffnet. Im Falle der Überzeichnung der Haushaltsmittel werden die gestellten Anträge nach einer Prioritätenliste bewilligt. Darin stehen die erneut beantragten Altverträge, Anträge im „Partnerbetrieb Naturschutz“ sowie Flächen in Natura 2000-Gebieten und Naturschutzgebieten in der Rangfolge oben.

 

Alle Flächen müssen naturschutzfachlich geeignet sein. Der Vertragsnaturschutz steht nach Angaben des Mainzer Ministeriums „für einen kooperativen Naturschutz, der die Interessen von Naturschutz und Landwirtschaft verknüpft und den Anforderungen der Gesellschaft an eine nachhaltige Landbewirtschaftung in besonderer Weise gerecht wird.“

 

Info in der Kreisverwaltung Ahrweiler: Stephan Weber, Ruf 02641.975-288, und Rita Klaes, Ruf 02641.975-282.

 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.11.2011

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