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Zensus 2011 geht in die letzte Runde

Unstimmigkeiten klären und exakte Einwohnerzahlen ermitteln

Mit der Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten geht die Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung „Zensus 2011“ auch im Kreis Ahrweiler in die voraussichtlich letzte Runde. Die jetzt anstehende Befragung dient dazu, die amtlichen Einwohnerzahlen genau zu ermitteln. Das meldet die Zensus-Erhebungsstelle in der Kreisverwaltung Ahrweiler nach den Angaben des Statistischen Landesamtes.

 

Befragt wird nur in Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern. Dies betrifft die Ortsgemeinden in den vier Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal. Ziel ist es, Unstimmigkeiten zwischen Angaben in den Fragebögen zur Gebäude- und Wohnungszählung sowie den Einträgen im Einwohnermelderegister zu klären. Das klassische Beispiel stellen Adressen dar, an denen die erwachsenen Kinder noch mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, aber dort nicht mehr wohnen, da sie beispielsweise studieren.

 

In Rheinland-Pfalz findet die Befragung an rund 41.000 Adressen statt. Im Kreis Ahrweiler sind es rund 850 Adressen. Die landesweit hohe Zahl erklärt sich vor allem aus der rheinland-pfälzischen Gemeindestruktur. 98 Prozent der insgesamt gut 2.300 Gemeinden haben weniger als 10.000 Einwohner.

 

Die Befragung zur Klärung der Unstimmigkeiten umfasst nur wenige Angaben. Erfragt werden neben Hilfsmerkmalen wie Name und Anschrift – bezogen auf den Zensusstichtag 9. Mai 2011 – insbesondere Geburtsdatum, Geschlecht, Alter, Familienstand, Wohnungsstatus (Haupt- oder Nebenwohnsitz), Anzahl der Personen im Haushalt sowie die Staatsangehörigkeit. Der Musterfragebogen ist abrufbar unter www.statistik.rlp.de („Zensus 2011“, „Downloads“).

 

Die jetzige Befragung erfolgt durch ein persönliches Interview. Befragte erhalten dazu in den kommenden Wochen eine schriftliche Terminankündigung. Sie haben die Möglichkeit, die Angaben gegenüber der Interviewerin oder dem Interviewer zu machen oder den Fragebogen selbst auszufüllen und ihn im ausreichend frankierten Rückumschlag an die Erhebungsstelle der Kreisverwaltung zu senden. Als dritte Alternative steht eine sichere Online-Übermittlung zur Verfügung. Die erforderlichen Zugangsdaten stehen auf dem Fragebogen.

 

Wie beim gesamten Zensus 2011 gilt auch bei der jetzigen Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten, dass die erhobenen Daten nur im abgeschotteten Bereich der statistischen Ämter verbleiben. Andere Behörden oder Institutionen haben keinen Zugriff auf diese Informationen – auch nicht die Meldebehörden.

 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.03.2012

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