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Ein Jahr in der Umweltlernschule mitarbeiten

FÖJ-Stelle: Exkursionen für Schulklassen leiten, Besucher betreuen, Homepage pflegen – Eigene Projekte planen

„Was soll ich nach der Schule machen? Direkt studieren oder eine Ausbildung anfangen?“ Wer sich nach dem Schulabschluss im Umweltbereich engagieren möchte, sollte die Umweltlernschule plus des Kreises Ahrweiler anpeilen. Und zwar mit einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ). Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) bietet eine solche Stelle ab 1. August 2012 in Niederzissen an. Bewerbungen sind bis 1. Juni möglich.

 

Teilnehmen am FÖJ können junge Erwachsene bis 27 Jahre, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Taschengeld, einen Verpflegungs- und gegebenenfalls einen Wohnungszuschuss, insgesamt maximal 411 Euro. Gearbeitet wird ein Jahr lang in der Umweltlernschule, die sich am Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen befindet. Außerdem gibt es für die FÖJ-Teilnehmer in Rheinland-Pfalz fünf Seminare.

 

Hauptarbeitsplatz ist die Umweltlernschule in Niederzissen. Daneben ist der oder die junge Freiwillige auch in der Verwaltung des AWB in Bad Neuenahr-Ahrweiler tätig. In der Umweltlernschule leiten die jungen Freiwilligen gemeinsam mit einem AWB-Abfallberater die Exkursionen für Schulklassen, Kindergartengruppen und andere Besuchergruppen. Weitere Aufgaben neben der Betreuung und Anleitung der Besucher sind die Pflege der Stationen, die Vorbereitung der benötigten Materialien sowie die Unterstützung der Abfallberater, etwa beim Erstellen von Flyern und der Pflege der Homepage. Und: Die Umweltlernschule bietet viele Möglichkeiten zur selbstständigen Planung und Durchführung eigener Projekte.

 

Die Umweltlernschule ist ein Außerschulischer Lernort zur Umwelterziehung und wird vom AWB betrieben. Sie verknüpft moderne Themen der Abfallwirtschaft, der nachhaltigen Energienutzung sowie der Forstwirtschaft miteinander. Bei Exkursionen werden die Besucher erlebnisorientiert zu umweltgerechtem Handeln motiviert.

 

Interessenten am FÖJ sollten Freude am Umgang mit Kindern haben, selbstständig und kreativ arbeiten und keine Scheu vor großen Insekten haben. Ein Führerschein Klasse B ist erforderlich und ein eigenes Auto von Vorteil, weil die Umweltlernschule außerhalb des Ortes liegt.

 

Info:

 

Foto:

Genau hingeschaut: AWB-Mitarbeiterin Silvia Rehm mit jungen Besuchern der Umweltlernschule am Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Ahrweiler.

 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.04.2012

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