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Neue Öko-Heizung verbrennt nur naturbelassene Hölzer

Abfallwirtschaftszentrum: Zurzeit Holzhackschnitzel, später Grünschnitt-Abfälle – CO2-neutrale Wärme

Das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) „Auf dem Scheid“ in Niederzissen wird seit vergangenem Winter mit Holzhackschnitzeln beheizt. Bei der Verbrennung des Holzes wird nur soviel Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, wie die Bäume während ihres Wachstums aufgenommen haben. Die Bilanz ist daher CO2-neutral. Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Die neue Öko-Heizung ist ein weiterer Baustein auf unserem Weg zur 100 Prozent Erneuerbare Energie-Region.“

 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) hat die neue Heizungsanlage bei der AWZ-Erweiterung 2011 errichtet. Das Projekt wurde im Konjunkturprogramms II durch den Bund und das Land Rheinland-Pfalz mit insgesamt 90.000 Euro gefördert. Die Anlage kostet knapp 190.000 Euro.

 

In der Hackschnitzelheizung werden nur naturbelassene Hölzer verbrannt. Derzeit kommen selbst erzeugte Holzhackschnitzel zum Einsatz. Als nächster Schritt ist der Ersatz durch holzige Grünschnitt-Abfälle vorgesehen. Dieser Brennstoff wird beispielsweise aus dem Baumschnitt gewonnen, der am AWZ angeliefert wird.

 

Neben dem AWZ versorgt eine Nahwärmeleitung auch die benachbarte Umweltlernschule plus. Im Vergleich zu einer konventionellen Heizung spart dies 18,5 Tonnen CO2 im Jahr. Dies entspricht etwa dem Ausstoß eines Mittelklassewagens auf einer Strecke von 100.000 Kilometern oder einer 2,5-fachen Erdumrundung.

 

Foto: Von außen unscheinbar, aber die Anlage hat es in sich: Brennraum und Kessel der Holzhackschnitzelheizung sind kaum größer als bei einer Ölheizung.

 


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.04.2012

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