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Den Adenauer Bach und die Ahr bei Hönningen pflegen

Bachpaten: Verträge mit Gymnasium und Angelsportverein verlängert – Landrat: „Wichtige Hilfen beim Gewässerschutz“

Der Kreis Ahrweiler hat zwei Bachpatenverträge verlängert. Das Erich-Klausener-Gymnasium setzt seine Patenschaft für den Adenauer Bach zwischen Adenau und Leimbach fort. Der Angelsportverein Hönningen-Liers kümmert sich weiter um die Ahr zwischen Liers und der großen Brücke in Hönningen.

 

Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der die Verlängerungsverträge unterschrieben hat, hob den ehrenamtlichen Einsatz der Bachpaten hervor. „Der Kreis Ahrweiler verfügt über eine vielfältige Gewässerlandschaft mit Flüssen, Bächen, und Seen. Die Bachpaten, ob als Einzelpersonen oder Gruppen, leisten enorm wichtige Hilfen beim Gewässerschutz. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Das Adenauer Gymnasium mit Schulleiterin Christa Killmaier-Heimermann sorgt seit 17 Jahren für das Teilstück des Adenauer Bachs. Die Angelsportler aus Hönningen und Liers unter dem Vorsitz von Johannes Pauly sind seit elf Jahren am Werk.

 

Bachpaten arbeiten freiwillig mit bei der Pflege von Gewässern. Sie sollten über ökologisches Grundwissen verfügen und mit dem Unterhaltungspflichtigen des Gewässers zusammenarbeiten. Stichwort Unterhaltspflicht: Bei mittelgroßen Gewässern (II. Ordnung) liegt diese nach dem Landeswassergesetz bei den Kreisen, bei kleineren Gewässern (III. Ordnung) bei den Verbandsgemeinden oder Städten. Ein Gewässer I. Ordnung im AW-Kreis ist der Rhein. Zur II. Ordnung zählen die Ahr, der Adenauer Bach, Trierbach, Nohner Bach und der Brohlbach, für die der Kreis die Patenverträge abschließt.

 

Die Aufgaben: Bachpaten sollen die ökologisch intakten Verhältnisse in und am Fluss oder Bach überwachen und erhalten sowie Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Situation vorschlagen und möglicherweise selbst umsetzen. Konkret: Bachpaten beobachten und bewerten den Gewässerzustand. Sie schützen Tiere und Vegetation und melden der Kreisverwaltung Missstände. Sie pflanzen und pflegen Ufergehölze und helfen bei der Gewässerunterhaltung, beseitigen Unrat, Schwemmgut und Abflusshindernisse. Außerdem werben sie für die Reinhaltung des Gewässers, für die Schaffung von Uferrandstreifen und für Maßnahmen der Renaturierung.

 

Zugleich müssen die Bachpaten Regeln einhalten. So sind die Schonzeiten für Fische, Vögel und andere Tiere zu beachten. Gewässerumleitungen sind ebenso verboten wie der Einsatz chemischer Mittel. Bachpaten können auf Expertenhilfe bauen. In der Kreisverwaltung stehen ihnen die Kollegen der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Wasserbehörde als Berater zur Seite.

 

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Angelika Hellmann, Ruf 02641.975-233, Fax .9757233, Mail angelika.hellmann@kreis-ahrweiler.de.

 


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.04.2012

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