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A 1 bei Daun wird freigegeben - wann kommt Adenau?

Landrat trifft Vertreter von Bund und Land - „Wir bleiben dran“

Mit Blick auf die bevorstehende Freigabe des A 1-Teilstücks zwischen Rengen und Kelberg in Rheinland-Pfalz äußert Landrat Dr. Jürgen Pföhler „neue Hoffnung, dass es endlich auch beim Lückenschluss für den Kreis Ahrweiler Fortschritte geben wird“. Die Strecke zwischen Rengen (bei Daun) und Kelberg wird am 31. Mai offiziell für den Verkehr freigegeben.

 

Dann trifft Pföhler auf Entscheidungsträger von Bund und Land - in diesem Fall Dr. Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und Roger Lewentz, Staatsminister für Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz. „Die A 1 ist für den Westteil des Kreises eminent wichtig. Wir bleiben dran“, kündigte Pföhler an.

 

Auf der Grundlage eines Kreistagsbeschlusses hatte sich der Landrat jüngst an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck gewandt mit der Bitte, den Weiterbau der Eifelautobahn A 1 auch beim noch fehlenden Teilstück zwischen Kelberg und Blankenheim mit der Anschlussstelle Adenau zu forcieren. Mainz und Berlin sollten sich für die Beschleunigung des Planfeststellungsverfahrens einsetzen und nach Herstellung der Baureife die nötigen Haushaltsmittel bereitstellen. In ihren Antwortschreiben an den Landrat betonen Ramsauer und Beck, dieser Lückenschluss sei im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen in den Vordringlichen Bedarf eingestuft.

 

Der Kreistag hat die Forderung des Kreises Ahrweiler mit einer Resolution und einer Unterschriftenaktion pro A 1 untermauert. Begründung: Die Autobahn mit einer Anschlussstelle für Adenau sei wichtig für die touristische Erschließung der Eifel, mehr gewerbliche Infrastruktur, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und den Nürburgring. Außerdem bedeute der zügige Weiterbau mehr Umwelt- und Naturschutz, etwa durch die Entlastungen der Bundesstraßen.

 


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.05.2012

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