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150 Bohrungen nach Erdwärme genehmigt

Landrat: Wichtiger Baustein - Wasserschutz: Sonden nicht überall erlaubt

In Zeiten stetig steigender Preise für Öl und Erdgas hat sich Erdwärme für Hausbesitzer zu einer Alternative entwickelt. Mit einer Erdwärmeheizung lassen sich Gebäude energiesparend und umweltschonend bewirtschaften. Im Kreis Ahrweiler hat sich dieses alternative Heizsystem ebenfalls etabliert, obwohl die notwendigen Tiefenbohrungen nicht überall erlaubt sind.

 

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Erdwärme ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur 100 Prozent Erneuerbare Energie-Region.“ Mit der Installation einer Erdwärmeheizung an der Nürburgring-Schule in Wimbach sei der Kreis bereits vor Jahren mit gutem Beispiel vorangegangen.

 

Die Kreisverwaltung hat in den vergangenen fünf Jahren rund 150 Anträge auf Erdwärme-Sondeanlagen positiv beschieden. Diese Bilanz ist nicht selbstverständlich. Denn der AW-Kreis verfügt über zahlreiche Trink- und Mineralwasservorkommen, die als regenerative Wasserressourcen einem besonderen Schutz unterliegen.

 

Bauherren, die geothermische Energie nutzen möchten, können sich im Vorfeld selbst informieren, ob an dem geplanten Standort eine Erdwärme-Sondenanlage erlaubt ist oder ob eine Einzelfallprüfung durch die Fachbehörden notwendig wird. Infos gibt es beim Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz unter www.lgb-rlp.de. Fragen insbesondere zu dem wasserrechtlichen Erlaubnisverfahren werden in der Kreisverwaltung beantwortet unter Ruf 02641/975-303, E-Mail Ulrike.Scheel@kreis-ahrweiler.de. 

 


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.06.2012

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