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53 Kindergärten bieten Sprachförderungen an

Defizite in deutscher Sprache beheben - 178.000 Euro aus Landesprogramm bewilligt

Die Zahl der Kindertagesstätten im Kreis Ahrweiler, die Sprachfördermaßnahmen anbieten, ist im Kindergartenjahr 2012/2013 im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Die Sprachförderungen sowie Maßnahmen zur Vorbereitung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule laufen derzeit in 53 der kreisweit 65 Kitas. Wie die Kreisverwaltung weiter meldet, stieg die Gesamtzahl der Maßnahmen auf jetzt 85.

Die Förderung der Sprachentwicklung gehört zur Alltagsaufgabe der Kindertagesstätten. Die zusätzlichen speziellen Sprachförderangebote richten sich an Kinder im vorletzten und letzten Jahr vor der Einschulung, die weiteren Förderbedarf in der deutschen Sprache haben. Abhängig vom konkreten Bedarf werden Basis- oder Intensivfördermodule angeboten.

Das angestrebte Ziel: Die Kinder sollen spätestens zur Einschulung fähig sein, sich aktiv und passiv an einem Gespräch auf Deutsch zu beteiligen und einer vorgelesenen Geschichte auf Deutsch zu folgen. Die Sprachfördermaßnahmen umfassen keine therapeutische Behandlung von Störungen oder Beeinträchtigungen der Sprachentwicklung und des Sprechens.

Über die Sprachförderung hinaus werden in sechs Kindertagesstätten weitere Maßnahmen angeboten, und zwar zur Vorbereitung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. Diese Maßnahmen gelten für Kinder im Jahr vor der Einschulung. Kindergärten und Grundschulen kooperieren vor Ort, um den Kindern den Übergang zwischen den beiden Lebensabschnitten zu erleichtern. Beispiel: ein gemeinsamer Sportnachmittag der Kindergarten- und Grundschulkinder.

Die Angebote werden mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz finanziert, die aus dem Programm „Zukunfts-Chance Kinder – Bildung von Anfang an" fließen. Für die Einrichtungen im AW-Kreis wurden im aktuellen Kindergartenjahr 2012/2013 rund 178.000 Euro bewilligt.

Die Experten des Kreisjugendamts zeigen sich erfreut über die rege Beteiligung der Tagesstätten: Sprache sei das zentrale Mittel für Menschen, Beziehungen zur Umwelt und zum sozialen Umfeld aufzubauen. Mit Hilfe der Sprachfördermaßnahmen erhielten auch Kinder mit weniger guten Startbedingungen frühe Zugänge zur Bildung.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Jugendamt, Sabrina Balling, Ruf 02641.975-337, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, E-Mail sabrina.balling@kreis-ahrweiler.de.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.11.2012

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