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Den Übergang von Schule in Beruf erleichtern

Berufsfindungstage für Schülerinnen - Gleichstellungsbeauftragte und Arbeitsagentur finanzieren Projekt

42 Schülerinnen der 8. Klassen aus acht Realschulen und Realschulen plus im Kreis Ahrweiler haben an den diesjährigen Berufsfindungstagen im Kreis Ahrweiler teilgenommen. Die beiden viertägigen, kostenlosen Workshops fanden während der Herbstferien in den Räumen der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Das Ziel: Die jungen Frauen sollten sich mit ihren beruflichen Vorstellungen auseinandersetzen.

„Auch in diesem Jahr hatten wir wieder viel mehr Anmeldungen als freie Plätze", bilanziert die Kreis-Gleichstellungsbeauftragte Rita Cackovic und äußert sich mit der Resonanz zufrieden: „Die Mädchen waren interessiert und engagiert. Unser Angebot kommt für sie zum richtigen Zeitpunkt. Denn eine Berufswahl muss frühzeitig geplant werden. Das erleichtert den Übergang von der Schule in den Beruf."

Das Netzwerk Frau und Beruf im Kreis Ahrweiler und die Gleichstellungsbeauftragte haben die Veranstaltungen organisiert. Die kostenlose Teilnahme wurde möglich, weil die Kreisverwaltung und die Arbeitsagentur das Vorhaben finanzierten.

Jeweils vier Tage beschäftigten sich die 13- bis 15-jährigen Mädchen mit sich und ihren beruflichen Zielen. Zwei Expertinnen unterstützten sie: Eva-Maria Bartels und Andrea Kornrumpf von der Beratungsstelle „Frau und Beruf" in Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Die Mädchen können sich intensiv mit ihren Interessen und Fähigkeiten befassen und abgleichen, welches Berufsbild für sie passt", erklärte Bartels.

Gemeinsam erstellten die jungen Frauen am Computer Lebensläufe und Bewerbungsschreiben. Im Internet suchten sie nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Mit Hilfe von Tests und Infos zur Berufswahl fanden sie geeignete Berufsfelder. An jeweils einem Nachmittag stellte Dieter Zimmermann, Berufsberater der Arbeitsagentur, den Teilnehmerinnen weitere Unterstützungsmöglichkeiten vor. Andrea Kornrumpf begleitet die Workshops seit dem ersten Jahr und findet: „Den Mädchen ist die Spannbreite der beruflichen Möglichkeiten vorher meist nicht bekannt."

Foto: Berufsberater Dieter Zimmermann bespricht mit den Schülerinnen die Frage: Wie geht es weiter nach dem Schulabschluss?


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.11.2012

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