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Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen erhalten 240.000 Euro

Kreis unterstützt unter anderem Frauenhaus, Telefonseelsorge, Kontaktstellen für psychisch Kranke und Betreutes Wohnen

Mit einem Zuschusspaket von 240.000 Euro hat der Kreis Ahrweiler in diesem Jahr erneut sieben Selbsthilfegruppen und sozialen Beratungsstellen sowie drei Trägern des Betreuten Wohnens unter die Arme gegriffen. Die Selbsthilfe sei „enorm wichtig", erklärt Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Im Kreis Ahrweiler könnten sich betroffene Menschen auf die fachkundige Beratung und persönliche Hilfe dieser sozialen Organisationen verlassen.

Die Kontakt- und Informationsstellen für psychisch kranke und behinderte Menschen (KIS) in Ahrweiler und Adenau beraten Menschen mit psychischer Erkrankung und deren Angehörige. Das Angebot des Betreuten Wohnens für Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen wird von der Lebenshilfe-Kreisvereinigung Ahrweiler, den Barmherzigen Brüder Saffig und der Bethesda St. Martin gGmbH vorgehalten. Es richtet sich an Erwachsene mit entsprechender Behinderung, die in einer eigenen Wohnung leben möchten und nur geringe Betreuung benötigen.

Die „Beratungsstelle Frau und Beruf" ist eine Anlaufstelle für Arbeit suchende Mädchen und Frauen im Kreis Ahrweiler. Der „Notruf e.V. Koblenz" hilft Mädchen und Frauen, die von Gewalt bedroht sind oder Gewalt erlitten haben; für die Opfer ist das Frauenhaus der Beratungsstelle „Frauen für Frauen e.V." eine Zufluchtsmöglichkeit.

Beim „Kreuzbund Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V." handelt es sich um eine Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke. Die „Telefonseelsorge Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V." steht Menschen mit seelischen Problemen rund um die Uhr zur Verfügung.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.11.2012

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