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Apollinariskirche Remagen: Weitere 10.000 Euro vom Kreis

Für Vorplatz-Sanierung und behindertengerechte Rampe - „Herausragendes Kulturgut“

Der Kreis Ahrweiler unterstützt die Restaurierung der St. Apollinariskirche Remagen mit weiteren 10.000 Euro. Die jüngste Zuwendung wird für die Sanierung des Vorplatzes und eine behindertengerechte Rampe verwendet. Seit dem Jahr 2000 flossen rund 125.000 Euro in die Wallfahrtskirche, die Landrat Dr. Jürgen Pföhler als „herausragendes Kulturgut" bezeichnet. Die meisten dieser jährlichen Kreiszuschüsse wurden für die Restaurierung der Krypta eingesetzt.

Die zwischen 1839 und 1843 gebaute Kirche gilt als ein Hauptwerk der romantischen Neugotik in Deutschland. Auf dem früheren Martinsberg, dem heutigen Apollinarisberg, bestand wohl bereits zu römischer Zeit eine Kultstätte. Die Reliquie des Heiligen Apollinaris kam wohl 1164 durch den damaligen Kölner Erzbischof Reinald von Dassel nach Remagen. Er befand sich auf dem Rückweg nach Köln, wohin er die Gebeine der Heiligen Drei Könige bringen wollte, die er in Mailand erbeutet hatte. Es setzte eine rege Wallfahrt zum Heiligen Apollinaris ein, die bis heute anhält. Seit 2007 ist die „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe" auf dem Apollinarisberg beheimatet. Die Zuschüsse des Kreises gehen an die Stiftung Wallfahrtskirche St. Apollinaris Remagen beim Bischöflichen Generalvikariat in Trier.

Foto: Ein kulturhistorisches Höchstmaß im Kreis Ahrweiler: die Apollinariskirche Remagen


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.01.2013

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